Lang Distanz mit dem Fahrrad

Um es gleich vorne Weg zu nehmen, ich bin kein Long Distanz Cyclist (Lang Distanz Radfahrer). Das sind die Gruppe von Radfahrern, die das was ich ausnahmsweise an einem Tag fahre, mehrere Tage hintereinander fahren.

Aber meine Grundkondition macht es mir möglich durchaus auch mal eine Distanz von mehr als 100 Km am Tag zu machen.

Es gibt seit Corona den Muskathlon@home, an dem ich jedes Jahr teilnehme, dort kann man mit Sport/Radfahren Spenden für Notleidende Menschen sammeln. In dem Zusammenhang habe ich dann meine bis dahin höchste Tagesdistanz von 230km um 20km erhöht.

Aber fangen wir vorne an. Ich war dienstlich in Hamburg und hatte mein Fahrrad mit dabei. Da kam mir der Gedanke, ich könnte ja versuchen, von Hamburg nach Detmold zu fahren. Am 1.06.2024 bin ich dann morgens um 3.30 Uhr aufgestanden

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 und gegen 4.00 Uhr am Hotel gestartet.

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Dann ging es vorbei an der Elphi (Elphilharmonie)

IMG_5425und dann zum alten Elbtunnel. Ist schon beeindruckend, das man mit dem Rad unter der Elbe lang fahren kann.

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In Eißendorf habe ich dann die Hamburger “Berge” kennen gelernt abwechslungsreiche Strecke, mit doch einigen HM.

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Es gab auch Gravelabschnitte mit Steigungen.

Man passiert öfter mal die Autobahn

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und arbeitet die Strecke so langsam ab. Es geht über die Wümme und durch Rotenburg Wümme. Die Nächste mir bekannte Ortschaft ist Verden an der Aller.

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Kurz vor Verden sind die ersten 100 Km geschafft.

Dann geht es mit der Fähre über die Weser in der Nähe von Schweringen.

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Ganz angenehm habe ich die Trinkhaltestelle ca. 40 Km vor Minden in Erinnerung, wo ich ein nettes Gespräch mit dem Besitzer hatte und ganz viel Milch und Kakao trinken durfte.

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Irgendwann erreiche ich die Weser und bald bin ich in Minden. Hier sind 200 Km auf dem Tacho.

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In Minden wird die Energie mit einem großen Erdbeerbecher und einem Milchshake aufgefüllt

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und dann mache ich mich an die letzten 50 Kilometer. In Vlotho geht es dann noch mal richtig bergauf. Aber irgendwann, ist das auch geschafft. Gegen 16.00 Uhr bin ich zu Hause. Es waren gut 1000 HM, 250 KM, Fahrzeit gut 10h /Durchschnittsg. 24,96

Wir bekommt man das hin, eine solch lange Tagesdistanz zu fahren, tut einem danach nicht alles weh?

Ich bin da wie gesagt kein Experte, aber hier ein paar Tipps für den Ü 50 Radler:

  1. Es hilft viel, wenn man täglich Rad fährt, ich fahre im durchschnitt 25-30 Km/Tag. Immer bei jedem Wetter.
  2. Das Fahrrad sollte perfekt auf dich eingestellt sein und der Rahmen zu deinen Körpermaßen passen (hier habe ich mit der Firma Patria sehr gute Erfahrungen gemacht). Bikefitting kann da helfen. Schmerzt nach einer 100 Km Distanz nicht irgend etwas bsonders, passt das Rad in der Regel. Stahl ist ein wenig schwerer als Alu oder Carbon, das mit dem Gewicht würde ich nicht überbewerten, das Fahrrad das Komfortabel ist, ist hier dem ultraleichten, brettharten Carbonrenner vorzuziehen.
  3. Du solltest eine Radhose tragen mit der du schon öfter mal lange Distanzen gefahren bist (hier kann ich die Bibs von Vaude empfehlen)
  4. Breite Reifen erhöhen den Komfort und schonen den Körper, hier geht Komfort vor Aerodynamik.
  5. Gefederte Sattelstütze, dämpft die Schläge der Fahrbahn, es reduziert einfach die Belastung.
  6. Aero Bar, reduziert den Windwiderstand und sorgt für Entlastung des Schulternackenbereichs.
  7. Ein gut eingefahrener Brookssattel, reduziert Sitzprobleme. Grundsätzlich sollten dein Hintern und der Sattel auf dem du fährst, sich sehr gut kennen.
  8. Genug Flüssigkeit und Essen mit am Rad, und das futtern wo du gerade Hunger drauf bekommst.

 

 

 

 

 

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Das perfekte Reiserad 2.0

2018 habe ich ein Video zum perfekten Reiserad gemacht. Grundsätzlich hat sich an meiner Einstellung dazu nichts geändert. Ich halte das 26 Zoll Reiserad unverändert, für die beste Option.  Wer dazu mehr wissen will kann sich gern mein Youtube Video, das Perfekte Reiserad oder mein Patria Argos Update angucken. 

Ich beobachte den Reiseradmarkt sehr genau, und man muss leider feststellen, das das 26 Zoll Reiserad, nur noch von sehr wenigen Herstellern angeboten wird. Es ist auch unschwer zu erkennen, das die Ersatzteilversorgung hier im europäischen Raum zunehmend schlechter wird.

Das bedeutet nicht, das man keine Felgen und Reifen mehr bekommt, sondern das diese Artikel bei den Radhändlern erst bestellt werden müssen und man kurzfristig sein Rad nicht mehr schnell repariert bekommt wenn man z.B. einen Defekt an der Felge hat.

Blöd für mich, weil ich nur 26 Zoll Räder besitze und für das perfekte Reiserad ist eine gute Ersatzteilversorgung eben auch ein sehr wichtiges Kriterium. das_perfekte_reiserad_2.0IMG_8209Ihr seht hier mein altes 26 Zoll Terra, das ich zum 27,5 Zoll Reiserad umgebaut habe, in diesem Beitrag geht es darum, wie ich mir mein perfektes Reiserad in 2024 vorstelle. Das Thema Bikepacking gehöhrt aktuell natürlich mit zum Thema Reiserad, denn ein Bikepacking Rad ist nichts anderes als ein Rad auf dem man mit leichtem Gepäck reist, also eigentlich auch ein Rad zum Reisen man könnte also sagen es ist auch ein Reiserad.

Mit meinem Patria Terra verbinden mich sehr viele schöne Erinnerungen und ich weiß, das der Rahmen sehr stabil unter Beladung läuft, darum habe ich mich entschlossen das der Rahmen ein Update bekommen sollte.

Die Farbe an meinem Patria Terra sollte erneuert werden, weil sie durch den Ganzjahresbetrieb verschlissen war. Ja, auch Farbe am Stahlrahmen ist ein Verschleißteil.

Durch die langen Kettenstreben kam mir der Gedanke, das in dem Rahmen genug Platz für einen breiten 27,5 Zoll Reifen ist, wenn man die Querstege an den Ketten-und Sitzstreben versetzen lässt. Problem war an dieser Stelle dann die Gabel, ich wollte gern eine Gabel mit Feingußgabelkopf,

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weil die eine niedrigere Einbauhöhe hat, als die alte Unicrown-Gabel (Würde man eine 27,5 Unicrown-Gabel einbauen würde das Tretlager zu hoch kommen). Gleichzeitig sollten in den Rahmen aber 60 mm Breite Reifen passen. Auf dem deutschen Markt habe ich keinen Gabelkopf gefunden, der einen Durchlauf für so breite Reifen hat. Internet sei dank, gab es in den USA einen Anbieter für einen entsprechenden Feingußgabelkopf. Also ist eine komplett neue Gabel gebaut worden. Weil der Rahmen dann sowieso bei Patria zum Umbau war, habe ich gleich sämtliche Ösen für ein Bikepacking Rad einlöten lassen.

Aber lasst uns mal ein Blick auf die Details von meinem Patria Terra Update werfen:

Reiserad:

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  • Packtaschen, ich nutze schon seit vielen Jahren die Vaude Aqua Taschen, für das neue/alte Rad gibt es jetzt dann auch mal neue Packtaschen. Wasserdichte Taschen sind für mich ein Muß. Wenn man nach einem Tag im Regen auch noch einen nassen Schlafsack hat, dann macht das keinen Spaß. Was ich an Vaude besonders schätze ist, das meine neuen Packtaschen aus recycelten Material bestehen. Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit sind ein wichtiger Teil der Firmen Philosophie.
  • Rahmentaschen und Toptubetasche sind von Gramm
  • Träger hinten ein Tubus Logo Edelstahl, Vorne ein Kocmo S-Type, Highrider Rando V5 Ti Rack.
  • Schutzblech Rene Herse Smooth Fenders 650B for 48-60 mm tires (H98 650B)
  • Reifen Rene Herse Umantum Ridge 27,5 2.2
  • Felgen DT Swiss HX 491 bis 150 Kg belastbar
  • Sattel Brooks B 17
  • Naben vorne der alte SON 28 hatte nach knapp 45000 TKM neue Lager bekommen hat einen größeren Nabenflansch, der das Laufrad stabiler macht und muss nicht entspeicht werden wenn die Lager gewechselt werden müssen.
  • Beleuchtung SON Edelux II und BUMM Miu
  • Hinten Rohloff auch vom Terra übernommen gut eingefahren keine Probleme bis jetzt hat neue Flanschringe bekommen.
  • Riemenantrieb von Gates CDX die Riemenscheibe vorne hat jetzt 48 Zähne hinten 20 und der Riemen hat eine Länge von 180. Damit habe ich exakt die gleiche Übersetzung wie am 26 Zoll Terra mit 50/20.
  • Geschaltet wird mit der Gebla Rohbox
  • Klingel Spur Cycle
  • Für die selbständige Energieversorgung auf Tour ist der Sine Wave Reaktor verbaut.
  • Sattelstürtze By Schulz G2 ST
  • Bremse ist eine TRP Spyre mit 180er Discs

Da das Rahmendreick mit der Rahmentasche ausgefüllt ist, sitzen die Flaschenhalter jetzt an den Gabelscheiden und an den Sitzstreben.  Die Gabel-Flaschenhalter können zusammen 1,5L aufnehmen, die großen Flaschenhalter hinten können zusammen 3L Flüssigkeit aufnehmen. Die Flaschenhalter/Anything Cages hinten sind extra so hoch gesetzt worden, das man diese noch mit Packtaschen und dem Tubus Logo nutzen kann

 

Bikepacking:

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Natürlich ist ein Bike Packing Rad mit leichteren Teilen ausgestattet, aber für mich geht es darum den Luftwiderstand auf Tour zu reduzieren und dann leichter und schneller unterwegs zu sein. Will man die Aerodynamik verbessern, kann man die Forkpack und Santos Hold All noch abbauen, das reduziert minimal den Luftwiderstand. Mit den Armaufliegern/Aerobars wird die Aerodynamik auch verbessert, auch dadurch ist man dann noch etwas zügiger unterwegs.

  • Vaude Trail Saddle
  • ZEERA HANDLEBAR BAG SYSTEM, verbunden mit der Vaude Trailfront Lenkerrolle
  • Vaude Trailmulti Fork Pack
  • Santos Hold All
  • Vaude Dry Bag
  • Gramm Tourpacking Rahmen- und Top Tube Taschen

Randonneur:

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Beim Randonneur bewegt man sich zwischen Bikepacking und Biketouring. Das Gepäck wird etwas reduziert man ist aber immer noch etwas komfortabler unterwegs als beim reinen Bikepacking, wo man sich wirklich nur auf das nötigste reduziert.

Für mich ist dieses Rad ein Triathlet, eine Eierlegedendewollmilchsau oder eben ein Generalist, das einen sehr breiten Einsatzzweck hat. Man könnte es auch zu einem Gravelbike umbauen und die Schutzbleche und den Ständer abbauen, das macht das Rad dann nochmal ein knappes Kilo leichter. Also bin ich für viele unterschiedliche Abenteuer vorbereitet, wenn 26 Zoll irgendwann nicht mehr verfügbar sein sollte.

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Vaude Aqua Box Historie

Ich bin seit über 30 Jahren leidenschaftlicher Radfahrer, besonders hat es mir das Radreisen/Radtouren angetan. Aktuell ist natürlich auch Bikepacking ein Thema, aber dazu im nächsten Beitrag mehr. Ich habe schon Lenkertaschen unterschiedlicher Hersteller ausprobiert. Meine erste Lenkertasche war von Tatonka, leider nicht Wasserdicht. Danach gab es eine von Ortlieb schon besser, die war Wasserdicht, aber leider war der Deckel so instabil, das sich dort, wenn die Tasche nicht ganz voll war, immer eine kleine Pfütze bildete. Seit 2009 bin ich mit Vaude Produkten unterwegs und im Fundus hat sich einges angesammelt. Ich habe mal die Taschen verglichen und habe einen aktuellen Favoriten.

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Alles hat mit der silbernen Aqua Box von 2009 angefangen, dann kam das Nachfolgemodell (zweite von Rechts nach Links), dann habe ich mir die Vaude Proof Box gekauft und Lydia bekommt für ihr neues Bike die aktuelle Vaude Aqua Box Lenkertasche.

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Wenn man sich die Rückseiten anschaut, dann fällt auf das die Klickfix Adapter auf unterschiedlicher Höhe an der Tasche fixiert sind. Am höchsten hängt die graue Aqua Box am tiefsten die Vaude Proof Box und somit ist auch der Schwerpunkt tiefer, was sich angenehm auf die Fahrweise auswirkt, ein weiterer Vorteil ist das ich die Tasche noch unter meinem Aerobar montieren kann.

Aber werfen wir mal einen Blick auf den Oldtimer von 2009 mittlerweile 15 Jahre alt,

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es gab eigentlich keinen Grund eine neue Tasche zu kaufen, denn die silberne ist ja noch heile. Vorteil ist ganz klar die große Kartentasche im Innenraum gibt es eine abnehmbare Innentasche die mit Klett fixiert ist.

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Nachteil ist, das die Lenkertasche mit Druckknöpfen geschlossen wird, das funktioniert zwar ist aber manchmal etwas fummelig. Das ist bei den neuen Taschen besser gelöst.

Der Nachfolger war, wenn ich mich richtig erinnere ab 2018 verfügbar.

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Vorteil war der neue Klickfix Verschluss auf der Rückseite, einhändig zu öffnen was mir nicht gefallen hat, ist der Schlitz auf dem Deckel an dem man die Kartentasche fixiert. Was mir auch nicht gefallen hat ist das die Tasche so hoch hängt, der Klickfix Adapter ist mir zu weit unten fixiert.

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Gut gelöst ist auch die herausnehmbare Innentasche, die man auch als Gürteltasche verwenden kann.

Dann kam die Vaude Proof Box heraus,

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Ich finde es super, das man draußen Kleinigkeiten (z.B. Windweste) fixieren kann. Die Tasche hängt schön tief, lässt sich einhändig öffnen und passt unter meinen Aerobar.

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Innen hat sie ein paar kleine Fächer und eine Schlüsselfixierung ist gut versteift und macht einen sehr aufgeräumten eindruck. Die Innentasche kann man nicht heraus nehmen (Ich habe das nie benutzt, und werde das auch nicht vermissen). Das einzige was vielleicht an der Tasche fehlt, ist die Möglichkeit eine Kartentasche zu fixieren, da ich aber überwiegend mit GPS naviegiere, habe ich die Karte zwar oft noch mit, brauche sie aber nicht permanent im Blickfeld, kann also ganz gut mit dem Nachteil leben.

Kommen wir zur ganz neuen Vaude Aqua Box,

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der Klickfix Adapter ist auf der Höhe der Tasche von 2009, sie hängt tief genug, man kann auf dem Deckel kleine leichte Dinge fixieren. An den Kordeln kann man auch eine Kartentasche befestigen.

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Die Innentasche ist drinnen fest genäht und kann nicht abgenommen werden.

Fazit, mein aktueller Favorit ist die Vaude Proof Box, dicht gefolgt von der ganz neuen Aquabox, beide Taschen sind aus recyceltem Material.

Was ich an Vaude sehr schätze ist der Umweltgedanke und die Nachhaltigkeit der Produkte.

 

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New Bike Day

Neben dem Radfahren, ist das Planen und der Aufbau neuer Räder, eins meiner Hobbys. Aktuell plane ich mit Patria, meinen Traum Randonneur. Hier kann man den Rahmen im RAW Format schon einmal sehen. Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu erledigen.

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Ich fahre gern Reiseräder, aber diesmal steht eine hohe Zuladung und die Belastbarkeit nicht im Vordergrund. Reiseräder sollten für mich, mit knapp 80 Kg Eigengewicht, schon eine Zuladung von 160 Kg haben. Ein Randonneur (von franz. Wanderer) ist eher ein leichtes Langstreckenrad, das eine geringe Zuladung verträgt. Die Laufräder werden bis 130 Kg belastbar sein, der Rahmen bis 140 Kg.

Im Winter ist dann meistens Laufradbau angesagt.

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Wenn das Wetter draußen ungemütlich und nass ist, fahre ich zwar auch nahezu täglich Rad, aber das ist dann ein guter Zeitpunkt meinem anderen Hobby nachzugehen und z.B. Laufräder aufzubauen. Für unterschiedliche Projekte, habe ich diesen Winter 6 Laufräder aufgebaut. Ich werde dazu dann beizeiten Berichten. 

Der Randonneur, wird eine Rohloff bekommen.

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O.K. an der Stelle setze ich nicht auf Leichtbau, sondern auf Zuverlässigkeit. Ich habe mittlerweile mehr Kilometer mit Rohloff Naben zurück gelegt, als mit Kettenschaltung. Die Kettenschaltung ist natürlich, das leichtere System und spart gut 700 g. Aber dafür macht die Rohloff keinen Ärger und ist bewährt. Optional habe ich mir die Möglichkeit offen gehalten, eine Kettenschaltung verbauen zu können, falls der Gewichtsaspekt dochmal in den Vordergrund rückt. Das wäre aber für mich nur dann ggf. ein Thema, wenn ich doch mal Paris-Brest-Paris fahren sollte. Aber ich bin mir noch unsicher, ob so ein Langstreckenrennen mit der Vorbereitung und den Brevets die man vorher fahren müsste, wirklich etwas für mich ist. Ich fahre gern Langstrecke, aber das unter Zeitdruck zu machen, ist eine andere Geschichte.

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Rohloff gebraucht kaufen?

Lohnt es sich ein Rohloff gebraucht zu kaufen?

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Bis vor kurzem hätte ich gesagt, klares Ja.

Heute muss man sagen, es kommt darauf an. Auf dem Bild ist eine Rohloff ohne Bremsscheibenaufnahme für Felgenbremse zu sehen, für 500,- € bei E-Bay Kleinanzeigen gekauft. Baut man die in einen Rahmen für Felgenbremse ein, hat man ca. 500,- bis 600,-€ gespart. Guter Deal für etwas was so lange so zuverlässig läuft wie diese Naben.

Findet man eine Nabe mit Discaufnahme für 600,-€, trifft das gleiche zu, diese kann man wenn man sie neu einspeicht, natürlich sowohl für Felgenbremse, als auch für Scheibenbremse nutzen, ebenfalls ein guter Deal.

Kauft man wie ich eine Nabe für Felgenbremse und möchte diese auf Disc umrüsten, dann ist das bisher so gewesen, das man die Nabe zu Rohloff gesendet hat, ca. 250,- bis 300,- € für den Umbau gezahlt hat, dann hat man immer noch 300,- im Vergleich zum Neukauf gespart, immer noch ein guter Deal.

Leider hat sich für das letzte Beispiel die Situation komplett geändert. Würde man heute eine ältere Nabe zu Rohloff für den Umbau einsenden, dann muss man damit rechnen, das zusätzlich zu den Kosten für den Umbau der Nabe auf Disc 300,-€ noch zusätzlich ca. 300,-€ für eine Revision bezahlt. Dann hat man für eine gebrauchte Rohloff 1100,-€ gezahlt, das lohnt sich nicht mehr. Dann würde ich dann den Neukauf empfehlen.

Die Revision ist abhängig von:

• ab 5 Jahre +: mit jährlich zunehmende Wahrscheinlichkeit (abhängig von Pflege, Nutzung, Wartungshistorie & Alterung)
• ab 10 Jahre +: mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund des Alters
 
Zu berücksichtigende Faktoren → Wartungshistorie des Fahrrades (beim Fachhandel) ist ein wichtiger Indikator.
 
Es wird bei Rohloff anhand der Historie einer Nabe immer eine Einzelfallentscheidung getroffen.
 
Fazit ist, auf dem Gebrauchtmark immer die Nabe kaufen, die in den Rahmen passt. Für Felgenbremsrahmen kann man eine Nabe ohne Discaufnahme kaufen, da man die Rohloff auf Grund ihrer Langlebigkeit aber durchaus in den nächsten Rahmen übernehmen kann, würde ich für mich auf dem Gebrauchtmarkt heute nur noch eine Rohloffspeedhub mit Disc-Aufnahme kaufen. Ansonsten würde ich empfehlen im Vorfeld mit Rohloff Kontakt aufzunehmen und Nachzufragen welche Kosten anfallen werden und dann zu entscheiden ob sich das lohnt.
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Ökobilanz 2023

In 2023 habe ich 11855 KM geradelt. Leider habe ich es dieses Jahr nicht geschafft, mein Ziel von 12000KM zu erreichen. Anfang November bin ich dann, und das ist mir gefühlt die letzten 20 Jahre nicht passiert, wirklich mals krank gewesen und konnte 1,5 Wochen kein Rad fahren, weil ich mit Fieber im Bett lag. Aber gegen Virusinfekte nützt auch ein stabiles Immunsytem, nicht immer etwas. Erschwerend kam hinzu, das wir über einen Zeitraum von 8 Wochen eine stabile Tiefdruckwetterlage hatten. Ich kann mich nicht dran erinnern, das es mal einen Zeitraum gab in dem ich fast täglich meine Regenkleidung gebraucht hätte. Bei Sturm und Daueregen reichten mir dann meine täglichen 20-30 KM, da war selbst ich nicht motiviert mich für Trainingsfahrten nochmal aufs Bike zu schwingen. Man sollte halt nicht krank werden, dann wäres es minimal 200 KM mehr gewesen und ich hätte mein persönliches Ziel erreicht. Aber die Ökobilanz ist trotzdem eine Gute und es ist gut für mich und die Umwelt (und für die Fahrradindustrie) täglich Rad zu fahren. Denn den meisten Infekten schlage ich dadurch ein Schnäppchen. Wenn ihr eure Ökobilanz ausrechnen wollt, dann könnt ihr das hier machen.Ökobilanz 2023

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Der Rene Herse Umtlulips Ridge ein Ganz Jahres Reifen für das Fahrrad?

Viele meiner Räder könnte man als Allroadbike bezeichnen. Nun fehlte dem Allroadbike noch ein Allyeartire (ein Reifen für das ganze Jahr). Ich habe hier schon viel ausprobiert. Erst bin ich sehr grobstollige MTB Reifen gefahren, dann den Conti Spike Claw mit Spikes, nur an der Seite. Aber die Winter wurden immer milder und darum machte es wenig Sinn Reifen mit Spikes im Winter zu fahren, weil Spikes nur auf vereisten Oberflächen notwendig sind. Bei Schnee reicht ein Reifen mit groben Profil.

Dann bin ich auf die Reifen von Rene Herse aufmerksam geworden. Habe Erfahrungsberichte dazu gelesen und irgendwann viel Geld ausgegeben und mir erst den Rat Trap Pass gegönnt. Super Reifen für Gravel und Straße. Aber wegen dem fehlenden Profil halt so gar nichts für den Winter. Meine Erfahrung ist, das Rene Herse Reifen wirklich leichter laufen als die Reifen, die ich bis dahin gefahren bin. Als dann an meinem alten 26 Zoll Patria Trail Graveller (ist quasi ein Patria Trail mit Rennlenker oder mit Surly ECR Gabel ein Tribos in 26 Zoll)  der Schalbe Nobby Nic abgefahren war, habe ich nochmal tief in die Geldbörse gegriffen und mir den zweiten Satz Rene Herse gekauft, diesmal mit Stollen (Nobbies). Den Rene Heres Humtulips Ridge. Beim Humtulips Ridge sitzen die Stollen deutlich dichter zusammen, als an meinem Schwalbe Nobby Nic. Die Frage war, reicht der geringere Abstand der Stollen für das Radfahren im Schnee, oder setzt sich das Profil gleich zu.

Ende November fielen dann überraschend über Nacht gut 10 cm Schnee. Für uns in Lippe im Herbst, eine ganze Menge. Also perfekte Testbedingungen für den Humtulips Ridge. Ich für mich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist im Schnee genug Gripp da und der Humtulips Ridge fährt sich im Schnee genauso gut wie ein Reifen mit größeren Abständen zwischen den Stollen. 

Ich habe also meinen Allyeartire (Ganzjahresreifen) für mein Allroadbike gefunden. Selbst im tiefsten Schnee, konnte ich immer noch fahren (Ist natürlich sehr Kräftezehrend) Der Humtulips Ridge läuft auf Asphalt fast so gut wie der Rat Trap Pass, ist deutlich leiser als andere MTB Reifen. Jan Heine nennt das Noise Cancelling. Der Reifen hat somit einen ganz breiten Einsatzbereich und müsste ich mich für einen von den beiden 26″ Rene Herse Reifen entscheiden, und ich hätte nur ein Fahrrad, dann wäre meine Wahl eindeutig der Rene Herse Humtulips Ridge.

 

 

 

 

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Dienstantritt der neuen Vaude Pavei Radschuhe

Mittlerweile hat mein Vaude Kimon (siehe Bericht vom 10.2022) mehr als 70000 Km auf den Cleats. Ich konnte mich wirklich nicht von ihm trennen, obwohl er eigentlich letztes Jahr im September schon starke Verschleißerscheinungen hatte. Aber er war immer noch dicht. Ein wirklich gutes, unauffälliges Produkt. Ab und an mal ein paar neue Schnürsenkel und gut wars. Der Schuh wurde von mir bei jedem Wetter in jeder Jahreszeit gefahren, hat seit 2016 alle Touren mitgemacht. Wir haben viel zusammen erlebt. Aber wie man sehen kann,

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ist jetzt wirklich der Riss im Schuh so groß, das die Leute mir demnächst wahrscheinlich Geld spenden werden, damit ich mir neue Schue kaufen kann. Um dem zuvor zu kommen werden die Vaude Kimon jetzt durch die Vaude Pavei STX ersetzt.

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Die Latte liegt hoch, wenn in 7 Jahren dann wieder 70000 Km auf dem Schuh-Tacho stehen, dann hätte Vaude einen würdigen Nachfolger hergestellt. Ich werde das für euch mal beobachten und berichten.

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Männliches Modell für den neuen Patria Fahrrad Katalog

Mit der Firma Patria bin ich schon seit 2009 verbunden. Dort werden sehr schöne Stahlrahmen Bikes gebaut. Selbst für jemanden wie mich, der immer sehr spezielle Wünsche hat, wurde bisher immer eine Lösung gefunden. Wenn man weiß, was man wo wie haben will, dann geht das, weil dort der Rahmenbau genau nebenan ist. Zusätzliche Ösen hier, Blackburnöse da oder das Oberrohr länger wegen spezieller Körpermaße geht und macht die Individualsierung einfach. Als Jochen Kleinebenne mich dann neulich fragte ob ich denn vielleicht als Männliches Fahrradmodell mit nach Südtriol kommen könnte, habe ich den Wunsch sehr gern erfüllt.

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Ich hatte sehr viel Spaß unterschiedliche Fahrräder zu fahren, Patria hat ein sehr breites Portfolio an Fahrrädern. Reiseräder, Rennräder, Mountainbikes, Gravelbikes und E-Bikes.

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Ich bin jemand, der eine sehr hohe Fahrradaffinität hat und für mich gab es nichts schöneres, als in einer sehr schönen Landschaft, sehr schöne Fahrräder zu testen. Ich mag sehr 26 Zoll Räder, ich mag die Stabilität, Dynamik und die Wendigkeit der kleinen Laufräder, ich habe für mich herausgefunden, das auch 27,5 Zoll Potential hat und Optional wäre das Modell Kosmos mit 27,5 Zoll eine Alternative zum 26 Zoll Terra, das ich schon viele Jahre fahre.

Ein Freund des E-Bikes bin ich nicht und ich hoffe sehr, das ich noch sehr lange ohne Motor fahren kann. Aber ich fand es sehr schön, das die die Patria E-Bikes, wenn der Motor aus ist, wie ein normales (wenn auch ein schweres) Fahrrad fahren. Ich konnte nicht feststellen, das im Tretlagerbereich merkliche Reibungsverluste auftreten.

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Mein absoluter Favorit ist das neue Patria Tribos ein Stahl-Gravelbike. Mit 27,5 Zoll Reifen und Rohloff ein Träumchen. Es fährt sich On- wie Offpavement wirklich sehr gut. Ich finde auch gerade die filigrane Stahlgabel sehr passend zum Rest des Stahlrahmens. Aktuell werden ja gerne, schöne Stahlrahmen mit Carbongabeln aufgebaut. Natürlich ist die Carbongabel leichter, aber ich bin gespannt ob in 30 Jahren, wenn die Stahlgabel immer noch heile ist, das auf die Carbongabel auch zutrifft. Beim Modell Tribos sitzen sogar schon alle Ösen da, wo ich sie sonst immer haben wollte. Mal gucken ob in der Garage noch ein Platz für ein Fahrrad ist (aber nicht meiner Frau verraten ;-)).

 

Die Auswahl des richtigen Reifens

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Der Auswahl des richtigen Reifens kommt eine enorme Bedeutung auf der Tour zu und ist entscheident dafür, ob man auf den unterschiedlichen Fahrbahnoberflächen spaß hat, oder sich quälen muss.

Seit einger Zeit fahre ich Rene Herse Reifen am liebsten den Rat Trap Pass in 26 Zoll. Dieser Reifen ist auf vielen Fahrbahnoberflächen sehr gut fahrbar. Er kommt aber ohne Profil, logischer Weise an seine Grenzen auf Schnee, Matsch und Sand.

Diesen Sommer war ich ja auf der NSCR in Dänemark unterwegs. Im Vorfeld wusste ich schon, das mich 15-20km Sandpiste am Strand von Lökken erwarten. Das war auch das Ausschlusskriterium für den Rat Trap Pass.

Alternativ habe ich dann den Rene Herse Humtulips Ridge aufgezogen. Vorteil an diesem Reifen ist, das er für einen Reifen mit Profil sehr leise läuft, das er sehr schnell läuft und man sich auch auf Asphalt mit ihm richtig in die Kurve legen kann. Am Strand hat dann das Profil für den nötigen Grip gesorgt.

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Aber was macht man, wenn im Vorfeld nicht klar ist, welche Fahrbahnoberflächen einen auf der Tour erwarten? Dann entscheidet man sich am besten für den Reifen mit Profil, dann ist man vor unangenehmen Überraschungen sicher und der Fahrspaß bleibt erhalten.

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NSCR 2023 in Dänemark

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Es ist doch immer recht zeitintensiv, den Tourbericht zu schreiben. Bilder aussortieren und das erlebte Niederzuschreiben hat aber den Vorteil, das man eine schöne Datenbank hat, wo man dann vieles Nachlesen und Nachgucken kann. Für diejenigen für die der Tourbericht des dänischen Teils interresant ist, den könnt ihr (hier) nachlesen.  Vielleicht fragt sich der ein oder andere warum war Lydia nicht dabei. Warum nicht mit dem Tandem zusammen als Paar. Mir hat meine liebe Frau auch gefehlt. Aber nach einer Knie Op braucht das Gelenk ein wenig Ruhe. Wir hoffen nächstes Jahr wieder gemeinsam unterwegs sein zu können.

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NSCR Dänemark 2023

Dieses Jahr bin ich leider alleine, ohne Lydia die NSCR in Dänemark gefahren. Knapp 900 km auf Schotter (Neudeutsch Gravel) Sand und Asphalt. Die erste Hälfte war komplett neu für mich, die zweite Hälfte in Teilen bekannt, aber nach 13 Jahren ist eine Wiederholung einer Strecke, eigentlich kein Problem. Die Routenführung war in vielen Teilen anders, und die Erinnerung schon ein wenig verblasst. Den Bericht zur Tour vor 13 Jahren mit Lydia, 4 Jungs und Hund könnt ihr hier nachlesen.  Einen ausführlichen Bericht gibt es dann voruasssichtlich im Juli. Ich sag mal so, wenn man richtig schön graveln will, dann ist man in Dänemark genau richtig. Man könnte sogar auf die Idee kommen, das die Dänen das Gravelbike erfunden haben ;-).

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26″ x 2.3″ Humptulips Ridge TC Tire

Ich habe in meinem Radlerleben schon viele Reifen gefahren, überwiegend Schwalbe, selten Continental. Die Schwalbe Reifen wie z.B. der Marathon XR/jetzt Mondial, sind echte Langläufer und halten lange, 30000 Km mit einem Reifensatz siind möglich. Ich habe mittlerweile an den Rene Herse Reifen gefallen gefunden. Nachdem der Nobby Nic nach ca. 10000 Km abgefahren war, habe ich in durch den Rene Herse Humptulips Ridge ersetzt.Was soll ich sagen, die Reifen haben einen großen Nachteil, sie sind sehr teuer. Aber vom Leichtlauf und vom Fahrspaß bin ich noch keine besseren Reifen gefahren. Das macht in der Endgeschwindigkeit 1-1,5 Km/h aus. Das alleine durch den Austausch Reifen das Fahrrad schneller wird, finde ich bemerkenswert. Ich fahre an einem anderen Rad den Rene Herse Rad Trap Pass. Der Humtulips Ridge läuft genauso schnell. Es ist für mich kein Unterschied feststellbar. Also der perfekte Ganzjahres Reifen. Grip im Gelände und im Winter im Schnee, leichtlauf auf der Straße. Radlerherz was willst du mehr.

Bei MTB Reifen mit groben Profil, mag ich eine Sache nicht und das sind die Fahrgeräusche auf der Straße. Das hört sich immer so an als ob ein Land Rover Defender von hinten anrollt.  Rene Heres Reifen sind lautlos Jan Heine nennt das Noise Cancelling. Ich habe das erst für einen Werbegag gehalten. Muss aber sagen, das es wirklich funktioniert. Man hört den Reifen fast nicht. Die letzten Geräusche sollen nach den ersten ca. 50 Km auch noch verschwinden.

Willst du Fahrradtunning machen, dann würde ich Vorschlagen kauf dir einen guten Reifen, das bringt schon sehr viell.

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Hysterese oder Erfahrungen mit breiten Reifen

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Der Name ist bei dem Reifen Programm, es gibt nur sehr wenige 26 Zoll Reifen, mit denen man so komfortabel und schnell unterwegs ist. Leider ist der Reifen nicht mehr verfügbar in 26 Zoll. Dieses Leichtgewicht von einem sehr breiten, komfortabeln Reifen, führt natürlich zu einer höheren Pannenanfälligkeit. Zum Schluß war der Speedking dann eher ein Flatking. Nachfolger ist der Rat Trap Pass von Rene Herse.

Was macht einen Reifen eigentlich schnell? Viele denken, das ein leichter Reifen automaisch schnell rollt, besonders dann wenn er mit einem hohen Luftdruck aufgepumpt ist. Man braucht bei einem leichten Reifen weniger Energie um ihn zu beschleunigen, das bedeutet aber nicht das man deswegen auch schneller rollt.

Ein Faktor der einen Reifen schnell macht ist eine gute Karkasse, die sich leicht und schnell verformt. Du kannst dir das ungefähr so vorstellen, das man mehr Energie braucht um einen Tennisball zu verformen, als einen Schaumstoffball. Wenn ein Reifen sich einfach verformt und schnell in seine Urspungsform zurück springt, spart das bis zu 17% Energie der Experte sagt, das man dadurch die Hysterese verringert. Der Reifen verformt sich unter dem Gewicht des Fahrers an der Stelle wo er den Boden berührt an der vorderen Reifenaufstandsfläche. Hinten springt der Reifen dann wieder in seine ursprüngliche Form zurück. Diese Verformung kostet Energie. Eine gute Karkasse hiflt dabei diesen Energieverbrauch zu reduzieren. Ein breiter Reifen absorbiert dann Hindernisse auf der Fahrbahnoberfläche und rollt, wenn er eine entsprechende Breite hat, sehr gut über die Hindernisse die nicht zu Groß sind um vom Reifen “geschluckt” zu werden hinüber.

Für mich bedeutet ein breiter Reifen schnelles und zügiges vorankommen abseits der Straßen auf Forst und Waldwegen. Erst auf sehr verblockten Pfaden, mit großen Steinen, braucht man dann eine Federgabel,

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Rohloff versus Kettenschaltung 2 laufende Kosten

Rohloff Speedhub

Durch das Aufkommen der Einfach Antriebe, kann man aktuell sehr gut Rohloff und Kettenschaltung vergleichen. Um es gleich vorweg zu sagen, ich fahre meistens Rohloff und bin deshalb vielleicht nicht ganz objektiv, was die Kettenschaltung angeht. Es geht mir aber nicht darum, das eine System heraus zu heben, sondern ich werde versuchen Anschaffungs-und laufende Kosten gegenüber zu stellen und Vor-/Nachteile aus meiner individuellen Sicht zu benennen.

Gesamtkapazität (GK):

  • Sram Eagel XX1 mit einem 34 Kettenblatt und einer 10/52 Ritzelpaket 520%
  • Rohloff Kettenblatt 34 Zähne Ritzel 15 526%

Beide Kombinationen sind was den leichtetsten/schwersten Gang angeht nahezu identisch, der Unterschied liegt in der Ganganzahl, Sram 12 Gänge etwas ungleichmäßigere Gangabstufung Rohloff 14 sehr gleichmäßig abgestufte Gänge.

Gewicht:

  • Im Bike Magazin wurde die SRAM Eagel XX1 Schaltgruppe mit 1434g gewogen. (Die komplette Schaltgruppe besteht aus Schaltwerk, Kassette, Kette, Kettenblatt, Kurbel und Schalthebel. Das Tretlager wurde aufgrund verschiedenster Standards nicht berücksichtigt.)
  • Eine Sram XX1 Kurbel wiegt ca. 422g die Rohloff wiegt als CC DB OEM 2 1825g in der Disc Variante.

Bedeutet, das die Rohloff verglichen mit der leichtesten Kettenschaltung ca.800g schwerer ist. Das ist jetzt natürlich keine neue Erkenntnis. Wer ein leichtes Fahrrad bauen will, kommt um die Kettenschaltung nicht herum.

Anschaffungskosten:

  • Sram XX1 Eagle 1142,-€
  • Rohloff 1110,-€ + Tretlager SRAM XX1 Kurbel 499,-€ = 1609,-€ (beide Preise sind von BC 30.03.23)

Bedeutet, das die Kettenschaltung in der Anschaffung 467€ günstiger ist. Wenn Leichtgewicht nicht im Vordergrund steht, dann kann ich natürlich auch eine Vierkant Sugino Kurbelgarnitur für ca. 150€ kaufen. Dann ist die Rohloff nur unwesentlich teurer.

Verschleißkosten:

  • Sram XX1 Eagle XG 1299 Kassette + PC XX1 Eagle Kette 12 Fach 449,-€ (Preis BC 30.03.23)
  • Rohloff Ritzel 15 Zähne 15,99 und KMC XL Kette 9 Fach 34,99€ (x2 ) = 85,97€
  • Der Preis für die Rohloff Verschleißkosten beträgt auf einer Strecke von 12.500 Kilometer 85,97€.
  • Bei der Kettenschaltung habe ich unterschiedliche Informationen, nach Intensivnutzung im Gelände im Rennbetrieb z.B. AMR/SMR haben manche Fahrer das System komplett zerstört, ich gehe aber davon aus das man im Normalbetrieb ca. 5000 KM mit einem Ritzelpaket und Kette schaffen könnte. 
  • Auf einer Strecke von 25000 KM wären somit die Kosten für eine Kettenschaltung 5×449€ = 2245€
  • Auf einer Strecke von 25000 KM wären somit die Kosten für eine Rohloff 171,94€

Anfälligkeit des Systems:

  • Kettenschaltung/Sram alles offen, bedeutet anfällig für Einflüsse von Außen was Verdrecken und Beschädigung angeht.
  • Rohloff, alles komplett gekapselt, bedeutet relativ unanfällig für äußere Einflüsse.

Fazit:

  • Die Kettenschaltung ist die leichtere und teurer Variante
  • Die Rohloffspeedhub ist die schwerere und auf lange Sicht die günstigere Schaltung. Teurer zwar in der Anschaffung aber die Mehrkosten hat man eigentlich nach dem ersten Ritzelpaket/Ketten wechsel schon wieder raus.
  • Man könnte natürlich auch eine günstigere 12 Fach Schaltung nehmen, aber ich finde es unfair wenn man die teuerste Nabenschaltung mit einer günstigen Kettenschaltung vergleicht mit der Argumetation das die Rohloff viel teurer ist. Ich habe hier Highend mit Highend verglichen. Nimmt man eine günstigere Kettenschaltung wird der Gewichtsunterschied zur Rohloff auch kleiner. (GX Eagle 277g schwerer aber auch 765€ günstiger, Verschleißset liegt dann aber immer noch bei 259€).
  • Bei einer Kilometerleistung von 12000-12500 Kilometer im Jahr habe ich mich bewusst für die Rohloff entschieden, als die günstigere und etwas schwerere Variante. 

 

 

 

 

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Umbau auf Rohloff Steckritzel/Wie lange hält ein Rohloffritzel?

Irgendwann sind Ritzel und Kette verschlissen. Wieviele Kilometer hält ein Rohloffritzel? Um die Antwort gleich vorneweg zu nehmen, ich bin mit zwei Ketten und einem 15er Ritzel knapp 12500 Km gefahren. 

Wie stellt man fest, das die Kette verschlissen ist? Es gibt dafür die Rohloff-Kettenverschleißlehre (Kaliber2)

Rohloff-RitzelIMG_16940

Wenn die Kettenverschleißlehre so stark eintaucht, dann ist es Zeit die Kette zu wechseln. Nach dem ersten Wechsel der Kette wende ich dann das Ritzel und ziehe eine neue Kette auf, dann kann ich nochmal gut 6000 km mit dem gleichen Ritzel fahren. Sonst läuft man Gefahr, das die Kettenblätter vorne sich zu stark abnutzen. Man kann auf dem Bild sehen, das das Ritzel schon Verschleiß anzeigt und die Zähne schmaler geworden sind. Eine neue Kette kann man auf dem Ritzel nicht mehr fahren, die springt über.

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Was passiert, wenn man den Kettenverschleiß nicht beachtet und das Ritzel einfach immer weiter fährt, dann längt sich die Kette soweit das, wenn man keinen Kettenspanner hat, sich irgendwann die Kette nicht mehr spannen lässt und man Kettenglieder raus nehmen muss, ein gutes Beispiel ist auf der Velotraumseite zu finden. Irgendwann sind die Zähne am Ritzel, dann abgeschliffen, die Kette greift nicht mehr und rutscht durch. Dann braucht man aber auch vorne ein neues Kettenblatt. Ist aber ggf. die wirtschaftlichere Lösung mit leichten Funktionseinbußen.

Als erstes braucht man für den Umbau den Rohloffritzelabzieher und eine Kettenpeitsche. Nach 6000 Km musste ich oft noch ein langes Rohr auf die Kettenpeitsche aufsetzen um das Ritzel überhaupt lösen zu können. Das wird zukünftig mit den Steckritzeln einfacher, man muss nur den Sicherungsring mit einem Schraubdendreher runter hebeln, dann wendet man das Ritzel einfach.

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Dann lässt man den Rohloffabzieher drauf und schraubt den neuen Steckritzeladapter

drauf. Was man dabei beachten muss, ist das selbst wenn man den Steckritzeladapter S nimmt, die Kettenlinie um einen Milimeter nach Außen wandert. Auf der Rohloffseite gibt es dazu hier gute Infos. Das bedeutet, das der Kettenspanner auch einen Millimeter nach Außen muss, dazu gibt es bei Rohloff extra Unterlegscheiben, meistens lohnt es sich die Distanzscheiben die beim Kauf des Kettenspanners mitgeliefert werden aufzuheben.

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Wie weit die Rohloff-Kettenverschleißlehre bei einer neuen Kette eintaucht, seht ihr dann auf dem nächsten Bild.

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Nun kann ich erstmal wieder ein paar Tausend Kilometer fahren.

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Gefahrene Kilometer 2022

2022 war nicht mein bestes Jahr, was das Tourenradfahren angeht. Es waren zwei schöne größere Radtouren geplant, die wegen einer eingeschränkten Belastbarkeit nach Corona leider nicht umsetzbar waren. Es blieb dann nur im schönen Lipperland zu Radeln, wenn die Belastbarkeit dann mal da war. An den Tagen habe ich dann versucht längere Strecken zu fahren und scheinbar hat der ganze Frust, dann dafür gesorgt, das ich in 2022 meine Jahreskilometerleistung im Vergleich zum Vorjahr nochmal steigern konnte auf 12551 Km. Erfreulich ist immer, das meine persönliche Ökobilanz dann nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch für mich. So gesehen waren viele Ziele in 2022 nicht erreichbar aber ich konnte wenigstens meine Jahreskilometerleistung geringfügig verbessern. (Ausrechnen lassen kann man sich das hier)

Ökobilanz Radfahren Thomas PD

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Alles Gute

Silvester: Fünfmal staunen über Feuerwerk

wünschen wir den Lesern unserer Homepage, für das Jahr 2023. Verbunden mit der Hoffnung, das hoffentlich die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen in dem neuen Jahr ein Ende finden werden. Nächste Woche rechne ich mal meine Jahreskilometer auf den unterschiedlichen Bikes zusammen und werde dann mal schauen, ob ich mein persönlich gestecktes Ziel von 12000 km erreicht habe. In diesem Sinne wünschen wir euch viele schöne Kilometer in 2023, auf vielen schönen Strecken.

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Vaude Kimon TR Sympatex Radschuh Langzeittest.

Im Frühjahr 2016 habe ich mir ein neues Paar Radschuhe gegönnt, den Vaude Kimon TR in Größe 44. Endlich ein Radschuh mit Sympatex, das war für mich damals (und ist auch heute noch) sehr wichtig, damit die Füße auch bei Regenfahrten trocken bleiben, das funktioniert auch in der Verbindung mit Gamaschen sehr gut. Aber jede Membran ist machtlos, wenn einem an der Regenhose herunter, das Wasser genau in Schuhe läuft. Aber die Sympatex-Membran ist, wenn man über eine nasse Wiese läuft, total super z.B. wenn man sein Zelt abbaut.

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Leider hält ja nichts für immer.

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Am rechten Schuh auf der Außenseite ist ein defekt im Oberstoff. Die Membran ist noch heile, also der Schuh ist noch Wasserdicht. Auch die Sohle ist noch in einem Top Zustand. Ja, natürlich wird der Schuh vorrangig zum Radfahren und nicht zum Laufen genutzt, aber er hat durchaus auch schon ein Paar Kilometer auf der Sohle. Ich habe diese Schuhe im Ganzjahreseinsatz gehabt. Ja, es ist eher ein Winterschuh aber ich fand den Tragekomfort im Sommer durchaus O.K. Jetzt interessierte mich aber doch, wieviele Radkilometer der Schuh runter hat. In selten Fällen habe ich mal einen anderen Schuh genutzt. Ich habe also mal nachgeschaut wieviele Kilometer ich seit dem Frühjahr 2016 gefahren bin und habe festgestellt, das es so ca. 62500 Km mit dem Vaude Kimon TR sein müssen. Er war bei jedem Wetter im Einsatz. Ich finde das, das gemessen am Preisleitungsverhältnis ein sehr gutes Ergebnis ist. Der Nachfolger ist der Vaude Pavei, den werde ich mir dann schon einmal besorgen. Den Kimon TR lasse ich nochmal reparieren, ein gutes Beispiel für ein Produkt mit langer Lebensdauer. In vielleicht sieben Jahren weiß ich dann ob der Pavei ebenbürtig ist mit dem Kimon. Wir werden sehen ;-).

 

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Komfort am Rennlenker

Ich habe mal ein Video zum Thema das perfekte Reiserad gemacht (siehe Youtubechannel). Auf unserer kleinen Tour hat sich gezeigt, das die verbauten Rennbremshebel Tektro RL 520 ergonomisch nicht so gut zu meiner Hand passen (also nur fast perfekt ;-)), dann war einer der beiden Bremshebel nach einem Sturz beschädigt. Das Lenkerband 1.8 von Lizzard Skin war nach der Tour leider punktuell völlig abgerieben, es hat nur ca. 1000km gehalten, was ich etwas entäuschend finde.

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Außerdem fehlte mir bei dem dünnen Band etwas komfort. Ich habe dann gleich beide Baustellen bearbeitet. Der Rennbremshebel RL 520 von Tektro hat aus meiner Sicht zwei Nachteile. Der erste ist, das die Ersatzteil-Versorgung schwierig ist. Es ist der einzige Rennbremshebel für die V-Break (Langzug). Es gibt zwar baugleiche Modelle von anderen Herstellern, aber die Chnace diese bei einem defekt in einem Radladen zu finden, dürfte gegen Null tendieren. Der Hauptnachteil aber ist, das er nach oben sehr Spitz zuläuft.

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Eine meiner Lieblingspostionen beim Radfahren ist, die Hände oben auf den Rennbremshebel locker abzulegen,

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dadurch das der Rennbremshebel nach oben und leicht nach hinten zuläuft bohrt sich dieser Knubbel sehr unangenehm in die Hand. Ansonsten, wenn man diese Position nicht nutzt ist der RL 520 ein solider guter Bremsgriff und liegt gut in der Hand. Aktuell habe ich dann den Rennbremshebel durch den Tektro RL 340 ersetzt,

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der Vorteil an diesem Hebel ist, eine größere Auflagefläche und er ist für Kurzugbremsen geieignet. Schön ist das die Hebel silber sind, das passt gut zum Style des Bikes. Ein Wechsel von Langzug- auf Kurzzugbremshebel bedeutet auch, das man die Bremsättel wechseln muss. Statt der TRP Spyke habe ich jetzt die TRP Spyre verbaut. Der Vorteil ist, das jeder mechaninsche Rennbremshebel für Kurzzugbremsen ist, so gesehen dürfte die Ersatzteilversorgung Weltweit, dann unprolemtisch sein. Auch habe ich das Lenkerband durch Softgriffhüllen ersetzt, die deutlich komfortabler sind. Da diese sich leider auch schnell abnutzen, habe ich den Bereich am Oberlenker erstmal mit Gewebeband umwickelt,

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das reduziert die Abnutzung und verhindert, das die Softgriffhülle bei Regen zuviel Wasser zieht. Ich werde dann bei Gelegenheit noch ein dünnes Lenkerband über das Gewebandwickeln. Durch das Geweband lässt sich das Lenkerband dann bei Bedarf wechseln, ohne das man die Softgriffhülle kaputt macht und beim Abwickeln Schaumstoffstücke herausreist. Ein Nachteil hat so ein dickes Polster am Lenker natürlich, die Rückmeldung von der Fahrbahnoberfläche ist dann nicht mehr so eindeutig als wenn man nur ein dünnes Lenkerband fährt. Aber die Rückmeldungen durch groben Untergrund werden schön abgepolstert. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das nicht zu schwammig ist. Aber das werden die nächsten Kilometer dann zeigen.

Mein individuelles Ranking bei Rennbremshebeln ist:

Platz 1. Rennbremshebel von Sram

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Platz 2. mit Sram fast auf Augenhöhe ist der TRP RL 340

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Platz 3. ist der Tektro RL 520

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