Wie viele Kilometer hält ein Rene Herse Umantum Ridge?

Das dürfte individuell sehr unterschiedlich sein und stark davon abhängen auf welcher Fahrbahnoberfläche man so unterwegs ist. Gefahren bin ich diesen Reifen jetzt 18627 Km muss aber sagen, das auf den letzten 3500 km die Pannenanfälligkeit deutlich zugenommen hat.

Hier kann man den Neuen und den Abgefahrenen Umantum Ridge sehen. Gerade die Knobbies in der Mitte sind eigentlich, bis auf Null runter gefahren. 

Bis zum Kilometerstand von ca. 15000 Km hatte ich einen Platten, auf den letzen gut 3500 Km hatte ich 3 Plattfüße. Da bin ich aber nur noch auf Asphalt unterwegs gewesen. Die Ursache ist auf dem nächsten Bild dann auch sehr deutlich zu erkennen.

Der Reifen arbeitet natürlich permanent auf der Lauffläche und an den Seitenwänden und wird dann irgendwann porös. Da haben es spitze Gegenstände deutlich leichter durch den Reifen in den Schlauch einzudringen. 

Apropos Schlauch ich habe jetzt die Rene Herse TPU Schläuche eingezogen. Angeblich eine bessere Pannensicherheit wie Butylschläuche, leichter und der Reifen soll dadurch nochmal schneller laufen. Ich kann zu Butylschläuchen folgendes sagen, die Schwalbe Extra light waren Pannenanfälliger als der schwere Schwalbe-Standardschlauch. Heutzuage ist ja Tubeless auch eine Option, nach meiner Einschätzung ist das für den Montainbiker ein echtes Pluss. Für mich würde es mehr Arbeit bedeuten. Es wird ja empfohlen die Dichtmilch, einmal im Jahr zu wechseln. Ich sehe für die Schlauchfahrer aber einen ganz deutlichen Nachteil, durch die kleinerern Toleranzen zwischen Reifen und Felgen ist das Aufziehen der Reifen, deutlich schwerer geworden und dauert länger als in der Vergangenheit.

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Patria Triathlon Bike ;-)

Heute war ich beim Dalkeman Triathlon in Gütersloh angemeldet. Der dann zum Duathlon wurde weil das Schwimmbad geschlossen wurde. Beim Triathlon braucht man neben guten Laufschuhen eigentlich auch ein leichtes schnelles Rad, so etwas besitze ich leider nicht. Also habe ich geschaut, was ich aus meinem Fuhrpark, dann für den Triathlon umbauen kann. Die Wahl ist dann auf meinen alten 26 Zoll Patria Randoneur gefallen. Ich habe mich dabei, bei Rene Herse und dem Orgon Outback Bike inspirieren lassen.  

Ich habe vom Randonneur alles abgebaut was ich nicht brauche. Schutzbleche, Gepäckträger, Ständer, Halter Lenkertasche und die Rahmentasche. Dann habe ich den Schwalbe Kojak, durch einen Rene Herse Rat Trap Pass Extra Light ersetzt und habe TPU Schläuche eingezogen (lag noch auf dem Ersatzteillager).

Das Fahrrad ist weit weg von einem Leichtgewicht und wog trotz der Modifikationen knapp doppelt so viel wie ein Rennrad.  Auch waren die Reifen für den reinen Straßeneinsatz etwas überdimensioniert. Aber es lief sehr leicht und mit dem Aero Bar

war ein Schnitt von über 31 Km/h auf den 40 km möglich. Ergenzt habe ich das ganze noch durch Windabweiser ((Fairings) ein altes SKS Schutzblech hat hier gute Dienste geleistet) für die Reifen

und war dann doch sehr zügig unterwegs und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Da ich mit meinen 55 Jahren nicht vorhabe tiefer und dauerhaft in den Triathlon einzusteigen und das für mich nur ein Experiment war, ist das Patria dafür eine super Option gewesen und hat sehr gut funktioniert. 

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Vaude Trailfork 4 Liter/Forkpack/Gabeltasche

Gute Gabeltaschen für das Bikepacking/Randoneurring

Ich habe lange nach einer leichten Gabeltasche gesucht. Der Markt biete ja eine große Auswahl. Grundsätzlich ging es mir darum an meinem neuen Randonneur eine Option zu haben, wo ich die Isomatte und das Kopfkissen platzieren kann. Ohne mit Low Rider Packtaschen unterwegs zu sein und so die Aerodynamik durch die Packtaschen zu sehr zu verschlechtern. Aktuell probiere ich gerade die Vaude Trailfork aus.

In der Gramm Diamond Pack passt perfekt der 3 Jahreszeiten Schalfsack rein. Dann ist die aber auch schon gut voll. In die Rahmentasche passt das Zelt. In die Arschrakete passen die Klamotten. Dann ist aber nicht mehr viel Platz für Kopfkissen und Isomatte. 

Natürlich könnte man das oben auf der Arschrakete und auch oben auf der Diamond Back von Gramm fixieren. Ist aber immer noch optional möglich wenn man ggf. noch Lebensmittel transportieren möchte. 

Grundsätzlich gefallen mir die Forkpacks sehr gut, was die Zualdung angeht. Für meinen Geschmack könnten sie etwas tiefer sitzen. Das System ist sehr einfach ein- und abgehängt. Beim Abhängen muss man nur an dem roten Gurt ziehen. 

Der Halter ist eher dezent und nicht so groß wie bei z.B. Ortlieb. Das ganze ist innerhalb von 5 Minuten montiert, man kann es aber auch montiert lassen und dann bei Bedarf nutzen. Die Zualdung ist mit 3 Kg angegeben, Fassungsvermögen ist 4 Liter pro Forkpack. Eine gute Ergänzung für Bikepacking und/oder Randonneuring.

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Low Rider und Flaschenhalter an der Fahrradgabel kombinieren mir Topeak ALT-POSITION CAGE MOUNTS

Aktuell sind ja 3 Bikepackingösen an der Fahrradgabel sehr angesagt. Die haben auch viele Vorteile. Zum Einen kann man in vielen Fällen einen Lowrider montieren, den ich persönlich sehr gerne für das tägliche Pendeln zur Arbeit, ganz Oldscool mit zwei Packtaschen nutze. Zum Anderen kann man dort natürlich Anythingcages oder Forkpacks montieren. Wenn man sein Rahmendreieck mit einer Rahmentasche (Fullframebag) ausgefüllt hat, ist es gut an der Fahrradgabel zwei Flaschenhalter anzubringen. In meinem Fall möchte ich dann dort den Low Rider, mit den zwei Flaschenhaltern kombinieren. 

Das Problem an der Sache ist nur, das dafür der Abstand zwischen den Ösen zu gering ist. Der Flaschenhalter hängt dann so tief über dem Low Rider, das man die Packtaschen nicht mehr an-/abhängen kann. Aber es gibt ja immer wieder pfiffige Leute in der Fahrradindustrie die dafür eine Lösung entwickelt haben. Ich bin mir ziemlich sicher, das die Lösung ursprünglich nicht für mein Problem gemacht wurde, aber sie löst mein Problem perfekt. 

Es gibt von Topeak ALT-POSITION CAGE MOUNTS die den Flaschenhalter etwas höher setzen, damit ist die nötige Distanz zum An-/Abhängen der Taschen gegeben und man kann zwei Flaschenhalter an der Fahrradgabel mit dem Low Rider kombinieren und das Rahmendreieck mit einer Rahmentasche ausfüllen und hat trotzdem genug Kapazitäten für Trinkflachen/Flüssigkeit und noch Gepäckkapzitäten genutzt und kann dann ggf. den hinteren Gepäckträger zu Hause lassen ;-).

Anything Cage Befestigung für Federgabel

Ich habe lange nach einer guten Möglichkeit gesucht, um an der Federgabel Forkpacks oder einen Anythingcage zu befestiegen. Meiner Meinung nach ist das System von Tailfin  die Suspension Fork Mounts die beste Option.

Sie wiegen wenig (ALU 64g) und es gibt sie in einer Carbon oder Alu-Ausführung. Sie halten Taschen bis 3 KG wenn man Offraod mit dem MTB fährt oder bis 5 KG wenn man mit dem Gravelbike auf Schotter unterwegs ist.

Es war etwas fummelig sie mit dem Topeak Fender an der Federgabel zu befestigen passt aber mit dem Klickfix Adapter dann ganz genau.

Sie werden hinter der Gabel fest verschraubt. Ich habe dieses System auf einem Alpen Cross getestet, funktioniert super, rappelt nichts, ist solide und eine gute Ergänzung im Bike Packing System. Wenn man etwas mehr mitnehmen möchte.

 

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Ökobilanz 2026

Bildschirmfoto-2026-01-23-um-08.04.57Im Jahr 2025 bin ich 12073 Km mit meinen Fahrrädern gefahrenen (meine persönliche Ökobilanz seht ihr auf dem Bild oben). Größtenteils beim Bike to Work. Bike to Work ist gut für meine Resilienz und den persönlichen Stressabbau. Ich finde es immer schön am Jahresende zu schauen, wieviele Kilometer ich in einem Jahr geschafft habe. Mein Ziel ist es im Schnitt 1000km im Monat zu machen. Bedeutet im Frühjar, Sommer und Herbst etwas mehr und im Winter dann etwas weniger zu fahren, so dass ich im Durchschnitt pro Monat auf 1000 Km komme. Das sind viele KM an denen ich kein Auto benutze, somit wird der Verschleiß beim Auto reduziert und ich spare viel Kraftstoff (Einsparnis bei 1,70 €/l diesel sind 1436,-€) und Parkgebühren ein und tue außerdem meiner Gesundheit etwas Gutes. Natürlich gibt es beim Fahrrad auch Verschleißkosten. Aber die sind, deutlich niedriger als beim Auto und ich kann das Bike selber warten und reparieren. Also eine Win-Win-Situation für die Umwelt und für mich. Außrechnen kann man sich seine persönliche Ökoblianz hier lassen. Es ist aber nur eine Orientierung und entspricht nicht der exakten Ersparnis. Wir wünschen euch für das Jahr 2026 viele schöne Kilometer auf euren Bikes. Lydia und ich planen für 2026 seit langem mal wieder eine gemeinsame Radtour. Diesmal mit dem Setup Lydia E-Bike und ich Fahrrad oder wie die E-Biker sagen, Bio Bike. Wir hoffen, das wir irgendwann unser Tandem wieder gemeinsam bewegen können. Aber wenn Touren mit dem E-Bike wieder möglich wären, sind wir auch schon einen großen Schritt weiter. Wie werden abwarten und das Beste hoffen.

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Kofiguriere dein Patria für 2026

Weihnachten 2025 ist vorbei, zwischen den Jahren hat man dann Zeit sich Gedanken zu machen, ob es Zeit ist für 2026 sein Traumbike zu konfigurieren. Viele gehen immer den Weg über das Gewicht, leichtes Fahrrad bedeutet weniger energieaufwand, um das System Fahrrad/Mensch/Gepäck zu bewegen. Grundsätzlich ist diese Einschätzung auch richtig, aber nur ein Faktor von vielen. Wenn man das mit dem Gewicht mal durchrechnet, dann sind das nur wenige Prozent. Als Beispiel sei mal ausgerechnet ein Gewichtsvorteil von 1 Kg bezogen auf das Systemgewicht Fahrrad und Fahrer. Fahrrad wiegt 10 Kg, Fahrer 90 kg. Dann haben wir einen Gewichtsvorteil von gut 1%. Es dürfte klar sein, das das wenig ist. Relevant ist das bestenfalls für den Profi. Hinzu kommen aber auch noch Dinge die man nicht wirklich messen kann, wie z.B. Komfort. Ein komfortables Bike, das dir perfekt passt, ist vielleich das Fahrrad ,das dich am Ende weiter beschwerdefrei fahren lässt. Das ist für mich wichtig, lange und bequem auf dem Rad zu sitzen. Der neue Patriakatalog ist diesen Monat raus gekommen, die Gelegenheit sich ein neues Bike mit einem auf deinen Körper perfekt angepassten Rahmen konfigurieren zu lassen. Das macht man am besten jetzt, damit das Bike dann im Frühjahr fertig ist.

Wir wünschen euch für 2026 alles Gute und viele schöne Kilometer, vielleicht auf einem Patria Bike.

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Zubehöhrhalter Aerobar

Heutzutage ist ja der Radfahrer an sich, mit viel Technik unterwegs. Es gibt diverse Halter um z.B. das Smartphone oder das GPS am Lenker zu befestigen. Ich fahre an einem meiner Räder zeitweise einen Aerobar. Das Problem ist, das man die freien Stellen am Lenker, an denen man sonst das GPS oder das Smartphone befestigt, dann mit dem Aerobar blockiert. Also wohin mit der Technik?

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Es liegt nah diese dann am Aerobar zu befestigen, (wie ich das Smartphone am Aerobar befestige kann man hier, nachlesen) leider gibt es im Zubehöhrhandel keine guten und Stabilen Möglichkeiten auch ein GPS an den Aerobar zu montieren. Es sind in der Regel Kunstoffhalterungen, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob sie einer Offraod-Belastung standhalten. Da habe ich mir dann selber eine gebaut. 

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Ich habe Lenkerendstopfen aus den Zubehöhrhandel gekauft, damit ich den Halter im Aerobar-Rohr klemmen kann. Dann habe ich ein Alublech aus dem Baumarkt passend gefeilt und gebogen. Im Internet bei By Schulz habe ich dann den By Schulz SDS Link besorgt und den By Schluz Bar Extender. Dann wurde in das Blech an den Seiten für die Lenkerendstopfen zwei Löcher und mittig ein Loch gebohrt und am SDS Link Material entfernt. Das ganze wurde dann miteinander verschraubt. Es ist eine sehr stabile Verbindung und man hat sowohl GPS, Smartphone und den Tacho gut im Blick. 

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Wenn man die neueren kleineren GPS Geräte nutzen möchte dann gibt es dafür auch einen GPS Halter bei By Schulz.

Inspirartion für diese Anordnung war übrigens der Bericht bei Bikepacking.com von Lael Wilcox. Dort gibt es einen Bericht zu Lael’s around the Worldbike.

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New Bike Day :-)

Ich besitze ja schon mehr als ein Fahrrad. Aber was kann man sich als leidenschaftlicher Radfahrer schöneres zum 55. Geburtstag schenken, als ein neues Fahrrad. Früher waren meine Leidenschaft Reiseräder, heute finde ich Randonneure sehr schön.

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Also habe ich vor ca. 5 Jahren angefangen, mich gedanklich mit dem Projekt Randonneur auseinanderzusetzen. Es sollten silber polierte Teile verbaut werden. Immer wenn man vom Standard Schwarz abweicht wird es kompliziert. Das fängt damit an, das ich eine Rohloff verbauen wollte, Rohloff aber polierte Naben nur noch an Hersteller verkauft. 

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Ich gerne eine gefederte Sattelstütze verbauen wollte, es aber keine mit einem silbernen Schaft gibt. Kombiniert mit einem braunen Brooks B17. Gut wenn man einen lieben Schwager hat der helfen kann.

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Zum Finish sollten silberne Bremsgriffe dann passen. Gab es nur von Campangolo und die Rohloff wird mit der Rohbox geschaltet.

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Der Rahmen ist von Patria, Modell Randonneur, belastbar bis 140 Kg. Also kein Hardcore Reiserad ist eine Sonderanfertigung mit vielen einzelnen Detaillösungen. Extra Ösen für die Befestigung der Rahmentasche.

Gabel mit Steckachse und Bikepackingösen und Blackburnösen für den Vorderradträger. Man kann einen Low Rider montieren oder Forkpacks. Gebremst wird mit einer TRP Spyre auf 160er Disc.

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Extra Blackburn Öse für die Befestigung des kleinen Miu Rücklichts von BUMM. An der Sattelstütze sollte eine Pumpenhalter angeschraubt werden können. 

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Auf der Sattelstrebe wurden noch zwei zusätzliche Blachburn Ösen aufgelötet um einen Low Rider hinten zu montieren und den Schwerpunkt der Taschen niedriger zu setzen. Den Gepäckträger dafür muss ich noch bauen lassen oder ggf. eine eigene Lösung finden.

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Flaschenhalter und Schutzbleche sind von Rene Herse am Vorderrad mit einem passenden Mudflap von Brooks in Sattelfarbe.

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Der Gepäckträger ist von Fern Fahrräder/Allygn, Vorderlicht SON Edellux.

Laufräder sind von DT Swiss bis 130 Kg belastbar und die Reifen sind von Rene Herse  Switch Back Hill 48mm Extra Light mit TPU Schläuchen.

Rahmenschalthebel Links um das Doppelkettenblatt zu Schalten, kombiniert mit einem Shimano 105 Umwerfer.

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damit hat man 3 Gänge mehr an der Rohloff also 17. Kombiniert mit einem Doppelkettenblatt 48/33. Entfaltung von Rennrad mit einer sehr hohen Bergtauglichkeit.

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Bei den Taschen gibt einen wilden MIx von Tailfinn Top Tube Bag, Gramm Diamond Bag, Gramm Maßrahmentasche und Vaude Trail Arschrakete. Einen Ständer ist auch mit an Bord, den kann man einfach abbauen und wenn man die Ständerplatte durch die Standardplatte am Verschiebaren Ausfallende ersetzt, sieht man nicht mal das man einen Ständer montieren könnte.

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Besonderes Gimmick ist die Uhr von By Schulz auf dem Ahead Vorbau.

Ich freue mich auf viele schöne Touren mit dem Rad. Durch die leichteren Felgen, Reifen und Schläuche fährt es sich sehr dynamisch. Quasi ein leichtes Tourenrad.

Eigentlich sind Randonneure leichte Tourenräder und eine Kombi eines solchen Rades mit einer Rohloff, ist wohl für den ein oder anderen ein leichter Stilbruch. Aber man könnte problemlos auch eine Kettenschaltung verbauen. Der Anschlag wurde angelötet und  man spart ca. 1 Kg Gewicht, wenn man auf Kettenschaltung umrüstet. 

 

 

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S und S Kupplung wie zerlege ich mein Fahrrad für ein kleines Auto?

Es gibt soweit mir bekannt, zwei Möglichkeiten ein Fahrrad kompakt zu verpacken. Die eine sind S&S Kupplungen, mit denen man den Rahmen in zwei Teile zerlegen kann. Die andere ist Rinko.

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Ich bin gefragt worden, nutzt du das mit den S&S Kupplungen überhaupt? Ich muss sagen nicht so oft, aber im Schnitt doch 1-2x pro Jahr und dann bin ich immer dankbar das ich diese Option habe.  Man kann natürlich das Fahrrad komplett zerlegen, also Lenker abbauen, Gabel raus, Schutzbleche ab und Pedalen ausschrauben. Das lohnt sich nur für einen längeren Trip, weil beim Rad mit Scheibenbremse man am besten die Seilzüge für hinten und vorne nicht trennt, das führt dazu das man dann recht viel Schrauberei hat und mit dem Rückbau 1-2h beschäftigt ist. Wenn ich mit einem kleinen Auto fahren muss und mein Rad mitnehmen möchte, dann bleibt Gabel Vorderrad und Lenker mit vorderen Rahmenteil montiert und wird ins Auto gelegt. Hinterrad wird ausgebaut und in einen Tüte aus dem Reifenhandel verpackt, darin wo z.B. Sommer oder Winterreifen transportiert werden (Rohloff empfiehlt das Hinterrad im Auto stehend zu tranportieren, damit es zu keinen Undichtigkeiten kommt) und stehend hinter dem Beifahrersitz gestellt. Dann wird der hintere Teil des Rahmens ebenfalls in eine große Tüte gepackt, damit die Kette im Auto nichts verschmutzt. Vorher werden die Befestigungen der Seilzüge für die Rohloff abgeschraubt, der hintere Bremssattel wir mit der Posmount-Aufnahme gelöst

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und ebenfalls die Seilzugbefestigung gelöst bis zur S&S Kupplung so dass am Ende der Vordere Teil mit den Seilzügen vom hinteren Teil getrennt wird, ebenso zieht man den Stecker für das Licht 

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und trennt den Schaltzug für den vorderen Umwerfer.

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Der ganze Vorgang dauert 5-10 Minuten.  Ich nehme mir gerne einen Montageständer mit, es geht aber auch ohne. Am Ziel geht es dann los mit dem Aufbau. 

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Als erstes nehme ich den hinteren Teil aus dem Auto und hänge ihn in den Montageständer.  

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Als zweites Setze ich den vorderen Teil wieder an den hinteren Teil und fixiere die S&S Kupplung. Danach werden die Seilzüge wieder am Rahmen fixiert und das Hinterrad wird eingebaut. Dann wird das Lichtkabel verbunden, die Rahmentaschen fixiert und die Packtaschen werden ans Rad gehängt und es kann los gehen. Der ganze Vorgang nimmt ca. 15 Minuten in Anspruch.

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Ich habe das diesesmal genutzt um meinen Kram auf eine Nordseeinsel zu transportieren. Ich hatte dort eine Feste Unterkunft und habe dann ein paar herliche Runden dort gedreht auf dem eigenen Bike und nicht auf einem Leihfahrrad. Es gab in der Zeit viele tolle Lichtstimmungen und nicht zu wenig Gegenwind 😉

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Riedenbergpass Passhunting 3

Nachdem ich jetzt unterschiedliche Pässe hochgefahren bin, habe ich nach dem höchsten Alpenpass in Deutschland gersucht, das ist der Riedenbergpass.

Wenn der Asphalt sich steil nach oben schraubt, der Puls steigt und die Aussicht atemberaubend wird – dann bist du mittendrin in einem der intensivsten Erlebnisse, die man auf zwei Rädern haben kann: dem Befahren eines Alpenpasses.

Und ja – auch Deutschland hat seinen Pass-König: den Riedenbergpass in Bayern, genauer gesagt in der Rhön.

Ich frage mich natürlich ob die Einladung auch für Biker ohne Motor gilt ;-).

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Nicht der höchste Alpenpass Europas, aber mit seinen rund 1409 Metern Höhe der höchste asphaltierte Alpenpass Deutschlands – und ein echter Geheimtipp für sportlich ambitionierte Radler.


Der Reiz des Riedenbergpasses

Was macht den Riedenbergpass so besonders? Es ist diese Mischung aus einsamer Berglandschaft, sanften Serpentinen und spürbarer Höhe, die man in Deutschland selten findet. Wer hier hinauffährt, merkt schnell: Das ist mehr als nur Radfahren – das ist ein kleines Abenteuer.

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Anders als die großen Namen in den Alpen – Stelvio, Galibier, Großglockner – ist der Riedenbergpass kein überlaufener Touristen-Hotspot. Hier hörst du noch das Rauschen des Windes in den Tannen, das Zwitschern der Vögel und das rhythmische Surren deiner Kette, wenn du dich Kehre für Kehre nach oben arbeitest.


Die Route: Anspruchsvoll, aber machbar

Von Bad Brückenau aus lässt sich der Pass auf verschiedenen Wegen anfahren. Der Pass hat Steigungen von bis zu 11%.

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Die Nordseite ist länger und mit bis zu 16% auch anspruchsvoller, bietet dafür aber eine herrlich gleichmäßige Steigung. Perfekt, um sich im eigenen Tempo nach oben zu kurbeln.

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Eckdaten der Passstraße:

  • Höchster Punkt: ca.  1409 m ü. NN
  • Steigung: bis zu 11%

  • Straßenqualität: durchgehend asphaltiert

  • Verkehr: gering – ideal für Radfahrer

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Ob du mit einem vollbepackten Reiserad, einem Gravelbike oder deinem treuen Tourenrad unterwegs bist – der Riedenbergpass lässt sich gut bewältigen, solange du eine solide Grundkondition mitbringst. Und der Lohn? Ein fantastischer Ausblick über das bayerische Land und das unbeschreibliche Gefühl, einen echten Pass aus eigener Kraft bezwungen zu haben.

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Warum Alpenpässe süchtig machen

Wer einmal den Flow gespürt hat, den ein langer Anstieg mit sich bringt, weiß: Das hat etwas Magisches. Es ist körperlich fordernd, aber mental befreiend. Es geht nicht nur ums Ankommen, sondern ums Dranbleiben, ums sich selbst Überwinden, um diesen einen Moment, wenn du den letzten Anstieg geschafft hast und oben stehst – erschöpft, aber stolz. Genau das ist es, was das Pässefahren ausmacht.

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Und der Riedenbergpass ist der perfekte Einstieg in diese Welt. Nicht zu lang, nicht zu brutal – aber fordernd genug, um deine Begeisterung zu wecken.


Fazit: Klein, aber oho!

Der Riedenbergpass ist vielleicht nicht der spektakulärste Alpenpass Europas – aber einer der charmantesten. Für alle, die Deutschland mit dem Rad entdecken wollen, ist er ein echtes Highlight: authentisch, ruhig, landschaftlich wunderschön – und mit echtem Passfeeling.

Pack dein Rad, schnür deine Taschen und mach dich auf den Weg – der Riedenbergpass wartet!

Umbrailpass Passhunting 2

So langsam finde ich gefallen daran, Pässe mit dem Fahrrad zu fahren. Lydia und ich waren auf dem Rückweg aus dem Urlaub und hatten noch Zeit, so dass ein kurzer Abstecher in die Schweiz zum Umbrailpass möglich war. 

Der Umbrailpass ist der höchste Pass in der Schweiz, die Passhöhe liegt auf einer Höhe von 2503 m ü. M.. Jetzt könnte man meinen, das dieser Pass leichter zu befahren ist, weil er nur 13km Auffahrt im Vergleich zum Col de Ilseran mit 40 km hat, dem ist nicht so. Der Ansitieg ist kürzer und steiler. Aber mein Anspruch ist ja nur die Pässe hoch zu fahren und nicht im Racemodus Rekorde aufzustellen.

Ich bin unten in Santa Maria gestartet und es ging gleich recht knackig mit gut 9% los.

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In der zweiten Serpentine hat man einen schönen Ausblick auf Santa Maria. 

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Das schöne am Pässe fahren ist, das man sich die Ausblicke selbst erarbeitet.

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Ein Stück nach dieser Stelle gibt es auf der linken Seite ein Hotel das Gasthaus Alpenrose, dort Grüße ich einen anderen Radfahrer mit einem Gravelbike und leichtem Gepäck.

Das Verhalten der Radfahrer am Col del Ilseran war deutlich motivierender. Die Französichen Radfahrer haben die Auffahrenden motiviert mit einem allez, allez, das machen die abfahrenden Radfahrer hier nicht.

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Es gibt hier scheinbar auch eine MTB Strecke, aber für mich ist die Straße schon herausfordernd genug mit durchschnittlich 8,6% Steigung.

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Meine Freundlichkeit gegenüber dem Radfahrer am Hotel, wird jetzt erwidert. Der Radfahrer fragt auf englisch, ob er ein Foto von mir machen soll, seiner Außsprache nach ist er vermutlich aus den USA, als ich die Aussicht genieße. Das Angebot nehme ich sehr gerne an.

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Wenn man die Pässe nicht hoch hetzt, dann bleibt doch Zeit, für das ein oder andere Foto. Hier ist mir aufgefallen, das der Enzian gerade sehr schön blüht.

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Kurz vor dem Gipfel überhohle ich ein paar Moutainbiker, mit schönen Rädern mit Pinion-Schaltung. Kurze Zeit später bin ich dann auf dem Gipfel angekommen. Natürlich muss ich das Fotografisch dokumentieren ;-).

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Dann geht es wieder bergab. Am ehemlaigen Zollhäuschen treffe ich die beiden MTBler wieder. Ich biete an, ein Foto von den beiden zu machen, im Gegenzug werde ich dann auch abgelichtet.

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Es lohnt sich auch in der Abfahrt die Augen aufzuhalten. Da findet man dann doch noch eine schöne Location.

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Wenn man auf den langen Abfahrten viel Bremsen muss, dann tut es gut zwischendurch mal stehen zu bleiben um die Arme und Hände zu entlasten. Der Umbrailpass hat mir von der Auffahrt und Abfahrt sehr gut gefalllen, kann ich empfehlen, sollte man mal gamcht haben.

Col del L´Ilseran Passhunting 1

Seit ich 2012 mit Freunde die Großglocknerhochalpenstraße gefahren bin, hat mich das Pässe fahren nicht mehr losgelassen. 2018 bin ich den Trollstiegen in Norwegen hoch gefahren und den Passo dello Stelvio dann 2023. Dann kam die Frage auf, welches ist denn eigentlich der höchste Alpenpass, die Recherche ergab, das der Col de L´ Iseran in Frankreich der höchste Pass ist.

Pässe definieren sich so, das es eine Auf- und Abfahrt gibt, wenn man die steilsten Anstiege sucht, können das auch Bergankünfte sein, die sind eher Sackgassen, bedeutet die gleiche Strecke hoch und wieder runter zu fahren.

Wenn man Infos über Pässe oder Bergankünft im Netz sucht, dann kann ich die Seite Quäldich empfehlen, dort sind die Anstiege mit Länge und Prozente der Steigungen beschrieben. Ist eigentlich etwas für Rennradfahrer, ich fahre das immer mit einem meiner Patria Fahrräder mit einer guten bergtauglichen Übersetzung und ohne Ambitionen, die Pässe besonders schnell hoch zu fahren. Es gehr mir darum diese Gipfel aus eigener Kraft zu erreichen, Stopps zum Fotografieren und zum Genießen der Ausssicht in der wunderschönen Bergwelt gehören für mich zum Erlebnis Pässe fahren dazu.

Wenn es also zwei Aufahrten gibt, hat man auch zwei Möglichkeiten Ich hatte bei der Vorbereitung das Video von Marius Quast Col de L´Iseran auf Youtube geschaut und mich dann für den Anstieg von Lanslebourg aus entschieden,

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bin aber schon in Val-Cenis gestartet was dann ca. 40 Km Anfahrt bis zur Spitze zur Folge hatte.

Der erste Berg den man hoch muss ist der Col de la Madeleine,

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sozusagen das Vorspiel für den richtigen Anstieg des Col de L´Iseran. Danch geht es in Hochtal

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und man kann bis Bonneval-Sur-Arc hält sich das mit den Höhenmetern ist Grenzen.

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In Bonneval-Sur-Arc kommt die erste Serpentine und dann geht es von da an ständig mal mehr mal weniger Steil bergauf bis zum Gipfel.

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Irgendwann hat man dann den höchsten Punkt erreicht.

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Dann stellt man sich in der Schlange an, von den Leuten (Motorradfahrer, Autofahrer, Radfahrer) die sich dann mit und ohne Fahrzeug vor dem Gipfelschild fotografieren wollen. Dann drückt man irgendjemand sein Handy in die Hand und bekommt ein Foto als Beweis für die Nachwelt.

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Dann geht es irgendwann an die Abfahrt, die auch den ein oder anderen schönen Ausblick zu bieten hat.

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Grundsätzlich ist der Col De L´Iseran nach meiner Einschätzung leichter zu fahren gewesen als der Passo dello Stelvio. Die Franzosen sind grundsätzlich sehr freundliche Radfahrer, und die Abfahrenden motivieren die Bergauffahrenden häufig mit einem Allez, Allez. Es war ein schöner Tag in den Bergen, ich kann die Auffahrt durchaus empfehlen und der Auto und Motoradverkehr war bei weitem nicht so ausgeprägt wie am Passo dello Stelvio.

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Tour de Eric

Letztes Jahr sind wir ja mit einer Gruppe von 5 Männern über die Alpen gefahren. 

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Die Euphorie war groß wieder eine gemeinsame Tour in diesem Jahr zu machen. Aber leider läuft es im Leben manchmal anders als erwartet. Letztes Jahr ist ein MItglied unseres Teams krank geworden. Er musste ins künstliche Koma versetzt werden und ist seitdem noch nicht wieder so gesund, das er alleine Rad fahren kann. Dann haben wir vier anderen geplant, von Detmold nach Bonn zu radeln um einen Besuch zu machen. Leider konnten dann zwei  andere vom Team aus unterschiedlichen Gründen auch nicht dabei sein. Da waren es dann nur noch zwei. Am Freitag um 16.00 Uhr haben Viktor uns ich uns in Detmold getroffen und sind über Delbrück nach Lippstadt gefahren. 

Absolute Flachetappe und zum einrollen sehr schön. Interresant war das es in Lippstadt Alpen gibt, nähmlich die Rixbecker Alpen.

Was aus lippischer Sicht nicht mehr ale eine Bodenwelle ist ;-).

Am nächsten Morgen ging es dann weiter Richtung Warstein, heute liegen 130 km vor uns. Eine Strecke durch das Sauerland ist immer sehr hügelig und es waren so ca. 1300 HM zu bewältigen durch sehr schöne Landschaft.

Wir hatten auch das Glück, das bei all den höhen Metern auch ein Teil der Strecke auf einer alten Bahntrasse entlang führte. Besonders der Fledermaustunnel war willkommen als es anfing zu regnen.

Wir hatten von dem Zeitpunkt an Regen in allen Varianten und es hörte bis zum Abend auch nicht mehr auf. Aber alles in allem eine sehr schöne Strecke es ging an dem Tag noch am Biggesee vorbei.
In Gummersbach hatten wir unser Tagesziel dann erreicht.

Der nächste Tag startet trocken war aber mit 8° doch recht frisch. Ziel heute Bonn.Die Strecke nach Bonn geht überwiegend bergab, so dass wir die 60 Km locker rollen lassen konnten.

Bonn war erreicht. Meine Frau war so nett unser Tandem mit dem Auto nach Bonn zu fahren. Ich habe das erste mal getestet, ob das Tandem in den Caddy Maxi passt.

Ja passt ohne etwas abzubauen genau ins Auto, wenn man einen Sitz aus der ersten Sitzreihe entfernt. Dann kam der besondere Moment dieser Reise, wir wollten testen ob Eric mit seiner Einschränkung mit mir zusammen Tandem fahren kann. Der Start war etwas schwierig, aber dann haben wir unseren Rhytmus gefunden und es lief gut.

Der Testlauf ist bestanden, jetzt müssen wir nur noch einen gemeinsamen Termin für eine längere Tour finden.

 

 

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Handyhalter für den Aerobar

Seit einiger Zeit, nutze ich einen Aerobar von Profile Design. Den Sonic Aerobar/Ergo/35a. Dadurch ist am Lenker eigentlich nur noch wenig, bis gar kein Platz mehr um sein Smartphone oder das GPS zu befestigen. Die Zubehöhr Lösungen, die es zu kaufen gibt, erscheinen mir nicht stabil genug und so richtig habe ich nichts gefunden, was meinem Anspruch gerecht wurde. Dann habe ich mir selbst etwas gebaut, das nach mehreren Test meinem Anspruch an Stabilität gerecht wird. Optisch geht das natürlich schöner, aber für den ersten Prototypen funktioniert es perfekt.

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Ich habe bei Problemsolvers zwei Halter gekauft, die eigentlich zum fixieren von Flaschenhaltern am Lenker gedacht sind, den Handelbar Water Bottel Mount. Die kann man bei Bike 24 bestellen. Die habe ich an den Aerobar geschraubt, so dass ich nach oben eine gerade Auflagefläche habe.

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Dann habe ich mir ein Alublech 1000 x 30 x 2 mm im Baumarkt gekauft, habe das gekürzt und vier Löcher rein gebohrt, die zwei Inneren mussten so gebohrt werden, das eine Schraube mit Senkkopf darin verschwindet.

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Ich butze von Quadlock das System um das Handy im Auto/am Motorrad oder auf dem Fahrrad zu fixieren.

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Dann habe ich noch zwie Löcher für die Quad Lock 360 Base – Flat Rectangle Base – 2 Hole gebohrt, um dort dann einen Quad Lock 360 Head – Lever Head drauf zu schrauben, fertig. Jetzt kann man Problemlos das Handy fixieren und auch die eingehenden Nachrichten, Telefonate oder eben die Route hat man immer gut im Blick. Das ganze kann man auf dem Aerobar, ganz leicht verschieben um so die individuelle Position zu finden. Das Handy kann man so während der Fahrt auch bedienen, denn es ist sehr stabil und verdrehsicher befestigt.

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Das ist super stabil und absolut sicher egal ob man on oder off pavemant unterwegs ist. Man kann mit einem kurzen Kabel, das Handy von dort direkt an dem Sine Wave Reactor anschließen, das funktioniert prima und man kann während der Fahrt das Smartphone gleich mit Energie versorgen. Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden.

 

 

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Bikepacking, wohin mit dem Rücklicht?

Das Thema Bikepacking ist ja aktuell in aller Munde. Nahezu wöchentlich gibt es einen neuen Hersteller für Bikepackingtaschen.

Ich habe für mich festgestellt, das ich nicht immer mit 4 Packtaschen, wie beim Bike Touring, unterwegs sein muss und komme mittlerweile sehr gut ohne den Hinterradgepäckträger aus. 2 Vorderradtaschen, Rahmentaschen, Arschrakete und Lenkerrolle sind für mich für die meisten Touren mehr als ausreichend.

Aber da ich ein Freund von Nabendynamo und fest angebautem Vorder- und Rücklicht bin, stellt sich die Frage wohin mit dem Rücklicht und wie befestige ich das Rücklicht wenn ich keinen Gepäckträger am Rad habe. 

Erst hatte ich das Rücklicht am Sattel befestigt, aber wenn man eine Satteltasche nutzt (Arschrakete) wird das Rücklicht von der Tasche verdeckt.

Ich habe eine schöne Halterung gefunden, die man an mehreren Stellen fixieren kann, mein perfekter Platz ist zwischen den Sitzstreben.

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Es gibt leider nur wenige Halter die für ein SON Rücklicht geignet sind.

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Mit 2 Distanzstücken sitzt es genau Symetrisch zwischen den Sitzstreben.

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So kann ich jederzeit meinen Gepäckträger schnell wieder anbauen und Gleichzeitig auch ohne unterwegs sein. 

Das Rücklicht das am Geräckträger angebaut ist, wird einfach über einen SON Koax Stecker umgesteckt.

Den Halter gibt es bei Fairlightcycles und er kann natürlich auch an anderen Stellen verbaut werden, z.B. am Ausfallende.

 

 

 

 

 

 

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Frühlingsboten

Ich mag Schneeglöckchen.

02CD2DD4-FB24-48E8-B149-3B0C931AF869_4_5005_cIch freue mich immer wenn ich diese Blumen im Winter sehe. Denn das sind floristische Herolde. Die eine gute Nachricht haben. Der Frühling ist nicht mehr weit entfernt.

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Ich freue mich auf wärmeres Wetter. Nach der langen dunklen Jahreszeit, natürlich auch auf längere Tage.

Nun zu einem anderen Thema.

Es gab über viele Jahre eine lockere Kooperation mit der Firma Vaude, für die ich sehr dankbar bin. Aber durch Lydias Knieprobleme konnten wir leider nicht mehr in dem Umfang Radfahren, wie das für eine Kooperation notwendig wäre. Kooperationen sind immer geben und nehmen und leider konnten wir nicht mehr genug Medienpräsenz und Tourberichte posten und erstellen, wie das für ein fortführen dieser Kooperation notewendig gewesen wäre und das für VauDe auch noch einen Nutzen hätte. Zumal dieser Blog auch nicht so viele Menschen erreichen wird, wie ein Instagram Profil mit regelmäßigem Kontent. Also sagen wir danke für die langjährige Partnerschaft.

Kooperationen haben Vor- und Nachteile, der Vorteil ist das man als Radfahrer besonders bei Vaude auf ein sehr gutes Portfolio an Ausrüstung und Kleidung zurückgreifen kann. Wir werden dieser Marke auf lange Sicht auch weiterhin bei vielen Produkten die Treue halten. Packtaschen, Zelte, Radhosen, Trikots und Schuhe sind absolute Topprodukte für das Radfahren in jeder Jahreszeit.

Der Nachteil ist, das es manchmal Produkte von anderen Herstellern gibt, die einem auch gut gefallen, die man dann aber natürlich nicht nutzen darf.

Ich war auf der Suche nach einem schönen, warmen Wintertrikot, das gut Isoliert.

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Gefunden habe ich das bei Cafe du Cylist. Es ist das Modell Solange. Es war mir lange zu teuer, doch dann kam Blackfriday und ich habe zugeschlagen (eigentlich war es mir dann immer noch zu teuer). Aber ich bin begeistert von der Isolation. Bei Temperaturen zwischen 5° und 10° ist es warm genug, ab 5° braucht es eine Windweste dann kann ich es bis 2° auch noch ohne Jacke fahren. Sowas habe ich lange gesucht und das gab es leider nicht im Vaude Portfolio.

Die Frage ist, wie bin ich eigentlich auf die Marke und das Trikot aufmerksam geworden. Ich habe immer gedacht ich bin für Werbung nicht sonderlich empfänglich, aber da gab es ein Video, der Junge muss von der Straße, seitdem ich das gesehen hatte, wollte ich gerne dieses Trikot haben. War gar keine offizielle Werbung und ich wusste nicht welcher Hersteller das war, war mehr die Geschichte, das dieses Video ggf. durch Produktplatzierungen gesponsert wird ;-).

Also wenn ihr auf der Suche nach einem schönen, warmen und kuscheligen Wintertrikot seit, dann gebe ich für das Teil eine klare Kaufempfehlung. Der Film dauert nur 3 Minuten und ist eine schöne Inspiration für das Radfahren in der kalten Jahreszeit. Das kann man, nachdem morgen der metorologische Frühling eingeleutet wird, heute gut nochmal anschauen ;-).

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Mein Patria Graveller auf Bikepacking.com

Das neue Jahr startet gut. Es gibt bei Bikepacking.com die Möglichkeit sein Fahrrad vorzustellen. Als ich letztes Jahr im Mai, mein altes Patria Terra umgebaut habe, auf ein 27,5 Graveller, habe ich gedacht, jetzt wo das Fahrrad fast wie neu ist, mache ich mal ein paar schöne Fotos und schicke die an Bikepacking.com. Dann habe ich bis kurz vor Weihnachten nichts von Lucas Weinzberg gehöhrt und dachte schon, das wird nichts mehr. Aber jetzt ist eins meiner Bikes doch tatsächlich als Rig of the Week bei Bikepacking.com abgebildet. Mit ein paar schönen Bildern und einer guten Beschreibung, muss man alles selbst formulieren und einreichen, aber hat geklappt. Folgt dem Link und macht euch gerne selbst ein Bild. Noch mehr Details zum dem Bike gibt es hier.

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Ökobilanz 2024

Ökobilanz 2024

Im Jahr 2024 bin ich 12077 Km mit meinen Fahrrädern gefahrenen (meine persönliche Ökobilanz seht ihr auf dem Bild oben). Größtenteils beim Bike to Work. Bike to Work ist gut für meine Resilienz und den persönlichen Stressabbau. Ich finde es immer schön am Jahresende zu schauen, wieviele Kilometer ich in einem Jahr geschafft habe. Mein Ziel ist es im Schnitt 1000km im Monat zu machen. Bedeutet im Frühjar, Sommer und Herbst etwas mehr und im Winter dann etwas weniger zu fahren, so dass ich im Durchschnitt pro Monat auf 1000 Km komme. Das sind viele KM an denen ich kein Auto benutze, somit wird der Verschleiß beim Auto reduziert und ich spare viel Kraftstoff und Parkgebühren ein und tue außerdem meiner Gesundheit etwas Gutes. Natürlich gibt es beim Fahrrad auch Verschleißkosten. Aber die sind, deutlich niedriger als beim Auto und ich kann das Bike selber warten und reparieren. Also eine Win-Win-Situation für die Umwelt und für mich. Außrechnen kann man sich seine persönliche Ökoblianz hier lassen. Es ist aber nur eine Orientierung und entspricht nicht der exakten Ersparnis. Wir wünschen euch für das Jahr 2025 viele schöne Kilometer auf euren Bikes. Lydia und ich planen für 2025 seit langem mal wieder eine gemeinsame Radtour. Diesmal mit dem Setup Lydia E-Bike und ich Fahrrad oder wie die E-Biker sagen, Bio Bike. Wir hoffen, das wir irgendwann unser Tandem wieder gemeinsam bewegen können. Aber wenn Touren mit dem E-Bike wieder möglich wären, sind wir auch schon einen großen Schritt weiter. Wie werden abwarten und das Beste hoffen.

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Fahrrad Bremssattel Wartung

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Grundsätzlich ist es egal, ob man ein mechanisches oder ein hydraulisches System benutzt, es gibt nichts was auf Dauer, wartungs-/pflegefrei ist. Als ich noch hydraulische Bremssättel benutzte, haben sich die Bremskolben irgenwann im Sattel nicht mehr flüssig bewegt, was bei den geringen Toleranzen immer Schleifgeräusche zur Folge hatte. Grund war, das der feine Bremsstaub sich auf den Bremskolben festgesetzt hat. Dadurch haben sich diese nicht mehr weit genug von den Discs zurück gezogen. Auch Hydraulische Systeme kann man überholen, ist aber etwas aufwendiger und das ganze muss ja nach dem Service dann wieder komplett dicht sein.

Irgendwann bin ich dann auf die TRP Spyre aufmerksam geworden und bin dann zurück zur Mechanik. Im täglichen Gebrauch, ist die Mechanik deutlich unproblematischer. Nach mehreren Jahren im Einsatz und das in jeder Jahreszeit, auf vielen Tausenden von Kilometern, ist jetzt auch ein Service bei den TRP Spyre notwendig geworden. Sie funktionierten und bremsten immer noch problemlos, aber durch den vielen Bremsstaub und den Dreck, ging die Schwinge vom Bremssattel nicht mehr ganz in ihre Ausgangsstlllung zurück, das führte dann zu einem Leerweg im Bremshebel. Es gibt auf Youtube hier ein gutes Video dazu, in dem die einzelnen Service-Schritte gut zu sehen sind. Am besten macht man das an einem Tisch mit einem weißen Untergrund (Küchenkrepp), damit einem die einzelnen Teile nicht verloren gehen. Der Bremssattel ist in sich komplett zerlegbar und zu warten.

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Folgende Werkzeuge sind notwendig:

  • Großer Schlitzschraubendreher
  • Torx T 30
  • Innensechskant 3/5 mm
  • Spitzzange
  • Kleine Drahtbürste
  • WD 40 zur Reinigung
  • Lagerfett
  • Ein weiches sauberes Tuch

Alles schön der Reihe nach auf den weißen Untergrund legen, die einzelnen Teile mit WD 40 reinigen (Vorsicht bei den feinen Kugelringen) Rost mit einer Drahtbürste entfernen. Dann die Kugeln und Lager dünn einfetten. Dann wieder zusammenbauen. Pro Bremsattel habe ich 45 Minuten gebraucht. Das sollte man selber machen. Wenn ihr as in einem Fahrradgeschäft machen zu lasst, lohnt sich das aus wirtschaftichen Gründen nicht. Dann lieber einen neuen Bremssattel kaufen.

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Nach dem Service ist der Bremssattel von der Funktion wie neu, natürlich sieht man den TRP Spyre den Ganzjahreseinsatz an. Aber ein wenig Patina, ist ja auch ganz schön, so lange die Funktion einwandfrei ist.