Patria Bikepackingrahmen

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Ein Video mit besser erkennbaren Details gibt es hier.

Aktuell interessiert mich das Thema Bikepacking. Was Bikepacking ist, ist eigentlich nicht ganz klar defeniert. Ich ordne das für micht so ein, das man auf Radtour oder Reise mit minimalistischen Gepäck unterwegs ist, das direkt am Rahmen befestigt wird. Nun stellte sich mir die Frage ob ich mir dann ein neues Rad aufbaue. Ich habe mich aber dann dafür entschieden, meinen alten Rahmen um ein paar Gewindeösen ergänzen zu lassen und ihn bei Patria neu lackieren zu lassen. Ergänzt wird der Rahmen durch eine Surly ECR Stahlgabel, mit ganz vielen Gewindeösen an der man Anythingcages befestigen kann oder auch einen Low Rider. Der Rahmen kann mit 27,5 Zoll Rädern oder mit 26 Zoll Rädern bestückt werden. Aktuell habe ich mich entschieden den Rahmen weiterhin mit 26 Zoll zu fahren. Das lässt die Möglichkeit zu, weiterhin die alte Magura Federgabel zu nutzen und so ist das Bike, breit einsetzbar. Mal auf Trails und mal zum Graveln. Das erklärt dann auch den Namen dieser Sonderanfertigung Trail Graveller. Wie das Endprodukt ausschaut, seht ihr dann im Mai ich werde hier dann beide Varianten präsentieren. Aktuell wird der ein oder andere sagen, wenn dann auf jeden Fall 27,5 Zoll dann rollst es einfacher über Stock und Stein. Ja das ist richtig, aber für mich zählt nicht das Tempo im Wald, sondern nur abseits der Straßen unterwegs zu sein. Dafür reicht ein dicker 26 Zöller für meine Verhältnisse erstmal aus.

Bikepackingtour im Eggegebirge

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Es gibt ja aktuell eine wiederentdeckte Art des Biketourings. Genannt Bikepacking. Man reduziert seine Ausrüstung auf das wesentliche und ist nachdem Motto, weniger ist mehr mit leichterer Ausrüstung unterwegs. Optimieren kann man das natürlich dadurch, das man dann viel Geld in Ultralight Ausrüstung investiert. Was aber ziemlich teuer ist. Ich wollte für mich einfach einmal auprobieren, ob ich mit weniger auch gut zurecht komme und habe meine Standardausrüstung genommen und an meinem Patria Argos befestigt. Und siehe da funktioniert auch. Für einen Overnighter bekommt man alles wesentliche mit. Gewichtsreduzierung am Bike ist 1 Kg durch den fehlenden Gepäckträger. Wenn man auf die Vaude Aqua Back verzichtet spart man schon knapp 2 Kg. Dann muss man natürlich das Gewicht der Satteltasche 350 g wieder dazu rechnen. Man spart also nur beim Setup gut 2,5 Kg. Ist aber dadurch das die Vaude Trail Saddle im Vergleich zu den Vaude Aqua Back ein Viertel weniger Kapazität hat mit viel weniger Gepäck unterwegs. Mehr Bilder von der Tour gibt es hier oder bei Instagram.

NSCR 2019 F, B und NL

Dies ist mein etwas verspäteter Augustbeitrag. Dafür gibt es dann in diesem Monat zwei Beiträge.

Eines meiner Radler Ziele ist es irgendwann einmal die Nordsee umradelt zu haben. Ich habe leider nicht die Zeit, dass in einem Rutsch zu schaffen. So geht das bei mir immer nur Step bei Step. Dieses Jahr ist ein Teilabschnitt dazu gekommen, so das auf dem Festland jetzt der Großteil geschafft ist. Mit der Family haben wir von Dunkerque (F) nach Koksijde (B) die Strecke unter die Räder genommen. Ein schöner Tagesausflug mit 52 Km hin und zurück. Die Strecke von Koksjide nach Rotterdam habe ich dann an einem Tag alleine mit meinem Patria Terra gefahren (180Km). Wunderschön bei perfektem Radwetter. Es ging einmal quer durch Belgien und irgendwann war ich ganz unbemerkt schon in den Niederlanden. Es war eine kleine Fährstrecke mit dabei und es ging in den Niederlanden an vielen Passagen wirklich direkt an der Wasserkante lang. Fazit ist, eine wunderschöne Strecke. Sollte ich sie nochmal fahren, würde ich mir für die Schönheiten am Wegesrand aber mehr Zeit nehmen. Mehr Bilder gibt es hier.

NSCR_2019_FR_BE_NL14