cycling2gether

Tandemfahren im Winter

kann man natürlich auch und funktioniert ähnlich wie beim Solorad. Das heißt nicht zu sehr in die Kurve legen und die Vorderradbremse ganz vorsichtig dosieren. Natürlich braucht es dann noch viel Vertrauen vom Stoker in den Kapitän des Long Vehikels. Aber dann geht das ganz wunderbar. Wir waren mit Lydia unterwegs auf einer kurzen 35km Runde durch das Lipperland. Das schöne am Tandemfahren ist ja, dass man immer zusammen ankommt und jeder gibt soviel Energie wie er kann. Wenn dann der Stoker keine Power mehr hat, bedeutet das eine gute Trainigseinheit für den Kapitän ;-).

TandemWinter

Mit dem Santos Doubel Travel im Winter

Wir wünschen

allen Besuchern unsere Homepage ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2017.

Radfahren im Schnee

ist immer eine Herausforderung. Ich habe im Winter immer 2 Räder im Einsatz, meinen Oldtimer (mittlerweile 27 Jahre alt) der eine 21 Gang Kettenschaltung hat und das Patria Terra mit Rohloff. Das alte Rad hatte ich vorsichtshalber schon einmal mit den Winterreifen bestückt. Aber heute morgen hat sich dann wieder gezeigt wo die Probleme der Kettenschaltung als offenes System sind. Durch einen vereisten mit Schneematsch zugesetzten Antrieb, war das Vorankommen dann sehr nervig. Da wird dann aus den 21 Gängen ruckzuck ein Singelspeed. Die Folge ist, das die Kette nicht mehr richtig greift und dauernd durchrutscht. Da ist die Rohloff mit Riemenantrieb schon eine wirklich feine Sache. Das Nullproblemo sorglos Rad im Winter.

Radfahren_im_Schnee001

Also werden dann heute Nachmittag auf dem Terra auch gleich die Winterreifen aufgezogen ;-).

 

 

Schuster bleib bei deinen Leisten

oder man könnte auch sagen, Radler bleib bei den Pedalen. Eigentlich wollte ich ja dieses Jahr die Via Claudia Augusta fahren von Füssen bis zum Gardasee. Aber dann hat mir eine Wanderung hoch zur Burg Ehrenberg einen Strich durch die komplette Tourenplanung gemacht. Knie beim Abstieg verdreht, aus die Maus. Da machste dann nichts gegen. Jetzt wird verschoben,neu geplant und geschaut wann sich das nächste Zeitfenster für diese Aktion einplanen lässt. Da bleiben dann nur die Touren vor der Haustür, wie z.B. zum Köterberg oder die kleine Weserrunde über Vlotho und Rinteln. Zum Glück ist das Knie jetzt so weit wieder O.K..

Köterberg

Weserradweg_Rinteln

Es gibt Sachen

die diese Jahr dann doch klappen, z.B. unsere Tour auf dem Tauernradweg von Golling über Salzburg bis Braunau a, Inn. Eine kurze aber sehr schöne Tour. Dieses mal wieder mit Diego in seinem umgebauten BoB Ibex.

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Ein Vorteil der Kette gegenüber dem Riemen ist,

das man die Entfaltung deutlich besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Ein Beispiel, Leser unserer Homepage wissen ja das ich dieses Jahr gern über die Alpen fahren möchte. Mein Patria Argos Reiserad hat ein Doppelkettenblatt mit folgender Kettenblattkombi, 48/33 hinten ein 15er Ritzel (Übersetzung und Entfaltung siehe Bild).

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Nun kann man sich bei der Kette, Gedanken machen ob einem das für die Bergtauglichkeit ausreicht. Man hat aber auch die Möglichkeit, die ganze Übersetzung einfach etwas bergtauglicher zu gestalten. Das ist in diesem Fall sehr einfach, ich ersetze einfach das hintere 15er Ritzel durch ein 17er und bekomme so einen leichteren Gang dazu, im Gegenzug fehlt natürlich ein schnellerer Gang weg. (siehe Bild) Man kann sich die Übersetzung/Entfaltung wunderbar hier ausrechnen lassen.

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Jetzt warnt der Ritzelrechner, Vorsicht zu hohes Drehmoment. Dann ist es wichtig, das man noch einmal auf der Rohloffseite die Ritzel-/Kettenblattkombi überprüft. Hier kann man sehen, das diese Kombi von Rohloff freigegeben ist.(Für den Solofahrer bis 100 KG)

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Wie schon geschrieben, im Alltagsbetrieb ist der Gates Riemen wirklich eine schöne Sache. Aber wenn es ums anpassen der Übersetzung geht hat die Kette hier einen klaren Vorteil. Weil einfach deutlich mehr Kombinationen, vor allen Dingen bei den Bergtauglichen Übersetzungen, möglich sind. Auch ist der Wechsel des Ritzels einfacher. Braucht man denn so eine hohe Bergtauglichkeit? Das werde ich natürlich erst wissen, wenn ich die Tour hinter mir habe. Aber 2 Gänge leichter am Berg, gegenüber meiner sonstigen Standardübersetzung 42/17 (Kette) oder 50/20 (Gates Riemen) könnte wenn man mit einem voll beladene Reiserad über die Alpen will durchaus eine Hilfe sein. 🙂

 

Gebla Rohbox

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Seit ca. 2 Monaten fahre ich jetzt die Rohbox von Georg Blaschke an meinem Bike. Es hat etwas gedauert, aber ich habe für mich den Rennlenker als Idealen Tourenlenker entdeckt. Es macht spaß die Speedhub mit Rennradbremshebeln zu schalten und nicht umgreifen zu müssen. Am Anfang fiel es mir etwas schwer, bis ich mich auf die langen Hebelwege umgestestellt habe. Aber jetzt läuf es rund.  Man kann bei mir mit dem linken Hebel schwerer  und mit dem rechten Hebel leichter schalten. Was ich für mich lernen musste war, an der richtigen Stelle den Druck vom Pedal zu nehmen. Das bedeutet nicht wenn man den Hebel in Bewegung setzt, schon Druck weg nehmen und dann gleich wieder Druck aufs Pedal zu bringen. Sondern erst im letzten Drittel des Hebelweges. Wenn man den Dreh erstmal raus hat, reduzieren sich auch die Fehlschaltungen. Was mir sehr positiv aufgefallen ist, war der gute Support von Herrn Blaschke, bei Problemen war er immer ansprechbar und hat alle Fragen beantwortet. Also ein Produkt das ich für die Rohloff Speedhub empfehlen kann.

Kurztripp auf dem Weserradweg

Eigentlich hatten wir schon so viel vor in diesem Frühjahr. Aber dann ist Lydia leider krank geworden und durfte länger kein Rad fahren. Wir haben dann den Feiertag für einen ersten längeren Kurztripp auf dem Weserradweg genutzt. Im Anhänger war Diego mit dabei.

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Pläne für den Sommer

Diesen Sommer werden wir zuerst einen Teil des Tauernradweges unter die Reifen nehmen.

Danach erfülle ich mir den  Traum von einer Alpenüberquerung, da Lydia die Berge nicht so liebt werde ich dann von Füssen bis zum Gardasee alleine fahren, auf der Via Claudia Augusta.

Mal schauen ob das klappt, nachdem Texas schon ins Wassergefallen ist. Wir werden sehen.

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Es gibt Sachen die Klappen,

andere wiederum nicht. Was nicht geklappt hat ist der Texastrip. Viel Vorbereitung für nichts. Der Hauptgrund dafür war eine Sehnenscheidentzündung im rechten Handgelenk. Was sich aber im nachhinein als Segen herausstellte. Weil nämlich der Flug nach Corpus gestrichen wurde, ich mein Gepäck nach der Umbuchung erst Sonntagabend (4Tage später) wieder gesehen habe, und weil das Wetter eher für Kanu und Schwimmweste, denn zum Radfahren getaugt hätte.   So habe ich das Geld für den Radtransport gespart was dann wenigstens ein Stückweit sein Gutes hat und es bleibt die Chance, es bei der nächsten Gelegeheit einfach nochmal zuversuchen.

Das einzige was dann kurzfristg noch umsetbar war, war eine kurze MTB Tour. Die aber sehr stark davon geprägt war die Laufräder vom Matsch zu befreien.War aber trotzdem schön.

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Die Vorbereitungen

für einen 2-3 Tage Trip in Texas laufen. Ich habe eigentlich eher selten im Ausland Termine, aber dieses Jahr werde ich 14 Tage in Texas sein. Von denen ich dann 3 Tage nutze, um dort mit dem Rad unterwegs zu sein. Mal ohne Lydia, eine Soloradtour habe ich ewig nicht gemacht. Es ist keine neue aber doch mittlerweile eine ungewohnte Erfahrung, auf jeden Fall spannend. Man weiß ja nie ob das Gepäck zeitgleich mit einem am Flughafen ankommt. Einen Tag Puffer habe ich eingeplant, mal schauen ob das was wird.

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Mit dem Patria Terra

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durch den Winter. Radfahren im Winter, hat so seine eigenen Herausforderungen. Gut wenn man ein Bike hat, das bei so einem Wetter keine Zicken macht. Spikereifen, Patria Terra, Magura MT4, Rohloff Speedhub, extra lange SKS Bluemells und natürlich eine wasserdichte Packtasche von Vaude. Alles bewährt und schon seit mehreren Wintern im Einsatz. Produkte die sich bewährt haben, bleiben eigentlich am Rad. Warum sollte man das auch verändern? Auch der Hebie Chainglider hatte sich im Winter gut gemacht. Die Kette war geschützt und musste deutlich weniger geölt werden. Eigentlich ein gutes Produkt. Aber das Bessere ist des Guten Feind sagt man. Nach gut 600km mit dem Gatesriemen ist das erste Fazit, den möchte ich eigentlich im ganz Jahresbetrieb nicht wieder gegen die Kette zurück tauschen. Zum Riemen gibt es eigentlich nichts zu sagen. Weil er bis dato sehr unauffällig ist und keinen Ärger macht. Also Radfahren ohne viele Pflegeintervalle macht gerade im Winter spaß, wenn es draußen so usselig ist.

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Wie sich der Riemen so weiter schlägt, werden wir sehen. 600Km reichen gerade für ein erstes Fazit. Aber das ist wie schon geschrieben durchweg positiv.

Im Winter

und bei Regen, sind es manchmal die kleinen Sachen, die einem das Leben leichter machen. Nachdem ich auf den Ledersattel umgestiegen bin, musste natürlich ein Sattelüberzug her, wenn draußen mal wieder Shidwedder ist.

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Vaude hat da etwas sehr praktisches im Angebot. Den Raincover für den Ledersattel oder auch den normalen Sattel. Die Kordel habe ich am Sattelgestell befestigt, so geht das Ding nicht verloren. Wenn die Regenhülle nicht gebraucht wird, verschwindet diese einfach unter dem Sattel.

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Vaude Aqua Back Plus

Dieses Jahr haben Lydia und ich auf dem Emsradweg mal getestet, ob wir nicht auch genug Gepäck mitbekommen, wenn wir den BoB zu Hause lassen. Kurz vor dem Trip haben wir noch einmal in die Vaude Aqua Back Plus investiert und sind dann mit 4 großen Packtaschen unterwegs gewesen. Das ging wunderbar zumal die Außentaschen der Aqua Back Plus genau groß genug für unsere leichte Regenkleidung von Vaude ist. Man kann sagen für eine Sommertour mit kurzer Radbekleidung eine gute Alternative. Wenn man aber z.B. in Schottland unterwegs wäre, über einen längeren Zeitraum, würden wir den BoB auf jeden Fall wieder ans Bike hängen.

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Patria Terra Hardwareupdate

Heutzutage gibt es ja für alles Updates. Seit langem habe ich mich mit dem Thema Riemenantrieb beschäftigt. Das WWW durchstöbert nach Für und Wider. Es gibt Radfahrer die mit einem Riemenantrieb schon um die Welt gefahren sind. Irgendwann kommt man dann an den Punkt, wo man für sich herausfinden will, ist das was für mich oder nicht. Bei einer anderen Marke hätte ich einen neuen Rahmen gebraucht. Bei Patria kann man das nachrüsten lassen (updaten). Bedeutet das man den Rahmen entlacken, Sitzstrebenkupplung einbauen, Rahmen wieder lackieren muss und wie in meinem Fall, kann man dann noch ein Paar Gewindeösen in den Rahmen einlöten lassen.

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Ob der Gates Carbon Drive jetzt was für mich ist oder nicht, kann ich natürlich noch nicht sagen. Aber das Bike ist fertig aufgebaut und der Winter steht vor der Tür. Der Antrieb wird dann im Alltagseinsatz in allen 4 Jahreszeiten zeigen können was er taugt. Heutzutage würde ich jedem empfehlen seinen Patria (Terra) Rahmen gleich mit der Sitzstrebenkupplung zu kaufen, so sind alle Optionen offen.

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Welcher Kettenschmierstoff?

Eine Frage die sich bestimmt der ein oder andere stellt ist, womit schmiere ich meine Kette? Wir haben sozusagen unser Öl unter extrem Bedingungen getestet und es hat sich sehr bewährt. Wir waren ja mit unserem Tandem und einem Wohnmobil in Schottland für 3,5 Wochen unterwegs. Bekanntlich ist ja das Wetter in Schottland sehr durchwachsen. Wir hatten Nachts häufig starken Regen und das Tandem stand immer draußen auf dem Träger.

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Zwischendurch sind wir damit natürlich auch noch gefahren. Nach diesem langen Zeitraum war kein Quietschen und trocken laufen der Kette zu hören. Unsere Kette lief immer noch gut und geschmeidig. Natürlich hat sich unser Öl auch im ganz Jahreseinsatz bewehrt. Bei unserer Vorliebe für die Rohloffnabe liegt es natürlich nah das wir auch das Rohloff Öl mal ausprobieren.  Mit diesem Öl habe ich über viele Jahre nur gute Erfahrungen gemacht. Gibt es keine Nachteile? Der einzige Nachteil, so man ihn einen Nachteil nennen will, ist das wenn ein Öl gut an der Kette haftet dann haftet natürlich auch Schmutz und was sonst noch so auf die Kette geschleudert  wird gut an dem Öl. Aber da ist uns die gute Schmierung schon wichtiger.

Ein Tipp für die Reise. Leider schließt die Flasche nicht dicht und es kann Öl austreten. Wir legen immer eine Folie zwischen Flasche und Verschluss dann ist auch das kein Problem mehr.

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Wenn das Wetter

gut ist und Lydia und ich Zeit haben nutzen wir das gern für einen Kurztrip vor der Haustür. Was in diesem Fall der Emsradweg war. Einen Bericht zu der Tour gibt es hier. Wir waren 4 Tage unterwegs und die Herausforderung war, einmal das Gepäck ohne Anhänger zu transportieren. Was uns gelungen ist, aber im Vorfeld bedeutete oft aus und wieder einzupacken und sich von dem ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand zu trennen. Hat aber funktioniert trotz der kompletten Campingausrüstung ;-).

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Der Bericht

über unsere kurze Orkneytour ist fertig und kann hier nach gelesen werden.

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Orkney Mainland

Wir sind froh das wir wenigstens an das eine unserer Rad Projekte in Schottland einen Haken machen können. Wir wollten die Orkney Insel erkunden und das hat geklappt. Lydias Knie ist soweit wieder her gestellt und Wetter war abgesehen vom Gegenwind für Orkney perfekt. Aber der Wind hat uns auf dem Hin- und Rückweg arg zugesetzt und die Hügel mit bis zu 9%Steigung versucht wieder runter zu pusten. Wenn man dann bei der Abfahrt noch Trampeln muss um 18 – 20 Km/h zu erreichen, dann weiß man wo hier der Hammer hängt. War trotzdem eine schöne Erfahrung. Einen Bericht gibt es in Kürze.

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Die Tour auf die Insel Lewis

mussten wir leider canceln. Als wir am 27.07.2015 in Ullapol ankommen sind wir uns nicht sicher ob Lydias Knie, das nach dem Abstieg vom Ben Nevis stark schmerzt, den Belastungen einer Radtour stand hält. Zusätzlich nimmt uns das Wetter die Entscheidung ab. Es ist selbst für schottische Verhältnisse schlecht. Das beste was wir bekommen können ist Nieselregen kombiniert mit Sturm und stark Regen. Es sind also nicht die typischen Schauer, die mehrmals am Tag durchziehen sondern, Dauerregen im Sturmtief, nichts was uns dazu verleiten würde viel Geld für die Fähre zu bezahlen, um uns dann durch Regen und Sturm zu quälen. Zeit um auf etwas besseres Wetter zu warten haben wir leider auch nicht. Das Geld haben wir dann in Fish und Chips bei Chipys in Ullapol umgesetzt, um uns ein wenig zu trösten. Der Trip zum Cape Wrast klappt am nächsten Tag, dann auch nicht weil die kleinen Fischerboote zu kurz sind um unser Santostandem zu transportieren  :-(.

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